Hamburg: Kleine Fragezeichen hinter Djourou und Lasogga

Eine Feier ist garantiert: Der Abschied von Diaz

"Marcelo hat für immer einen Platz in der HSV-Geschichte": Diaz bekommt einen rauschenden Abschied.

"Marcelo hat für immer einen Platz in der HSV-Geschichte": Diaz bekommt einen rauschenden Abschied. imago

"Mit seinem Tor beim KSC spielte er eine ganz entscheidende Rolle", weiß Bruno Labbadia und sagt: "Es ist schön, dass er Freitag diesen Rahmen bekommt. Marcelo hat sich so einen Abschied verdient." Dass es überhaupt dazu kommt, hat mehrere Gründe. Zum einen fällt er nach einem Sehnenausriss noch wochenlang aus, hätte somit zeitnah ohnehin keine Rolle gespielt, zum anderen passte der spielstarke Chilene mit Defiziten im Rückwärtsgang nur bedingt in Labbadias Konzept. Während seiner vier Startelf-Einsätze in dieser Spielzeit war der HSV sieglos geblieben, an der Seite des gesetzten Lewis Holtby bevorzugte und benötigte der Coach einen robusteren Nebenmann auf der Doppelsechs.

Djourou und Lasogga noch nicht bei 100 Prozent

"Marcelo hat für immer einen Platz in der HSV-Geschichte", sagt der Direktor Profifußball, Peter Knäbel. Ein emotionaler und rauschender Abschied also ist dem 29-Jährigen Samstag gewiss - und was folgt dann? Die Voraussetzungen sind alles andere als günstig für eine Überraschung: Hinter Johan Djourou, der sich bereits am Montag das linke Knie überdehnt hatte, setzt Labbadia ein kleines Fragezeichen, ebenso hinter Pierre-Michel Lasogga. Beide Eckpfeiler trainieren zwar, sind aber nicht im absoluten Vollbesitz ihrer Kräfte. Dennoch sagt der Coach: "Wir wollen einen guten Start in die Rückrunde und zum Start gehört auch das Spiel gegen die Bayern."

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Trainersteckbrief Labbadia

Labbadia Bruno

Abschenken also ist verboten, wenngleich diese Einschränkung folgt: "Wir brauchen einen absoluten Sahnetag, totale Geschlossenheit und eine top Ordnung." Grundvoraussetzungen, damit die Chance darauf besteht, dass am Freitag nicht nur der Diaz-Abschied gefeiert wird.

Sebastian Wolff