Fortuna Köln: Das Karriereende ist in Sicht

Fink vor Abschied - Biada im Mannschaftstraining

Steht womöglich vor dem Karriereende: Tobias Fink von Fortuna Köln.

Steht womöglich vor dem Karriereende: Tobias Fink von Fortuna Köln. imago

"Zu 90 Prozent. Wenn der Körper nicht mehr mitmacht, hat es keinen Sinn", sagt Fink, der seine Karriere nach vielen Muskelverletzungen womöglich nach der Saison beenden will. "Alle zwei Monate verletzt zu sein, das macht keinen Spaß", sagt der 32-Jährige, den es in seine bayerische Heimat zieht.

Vor allem die Hinrunde hat Spuren hinterlassen. Zwei Gelb-Rote Karten in Finks ersten beiden Einsätzen, dann mal wieder ein Muskelfaserriss. "Ich bin froh, dass 2015 rum ist, das Jahr war eine einzige Farce", sagt der Linksverteidiger, der seinen zweieinhalb Jahre lang unumstritten Stammplatz an Kusi Kwame abgeben musste. "Jetzt ist die Hauptsache, dass ich verletzungsfrei bleibe, und wir die Klasse halten", sagt Fink.

Der Linksverteidiger war mit überragenden Leistungen maßgeblich an Fortunas Aufstieg 2014 beteiligt und spielte eine ordentliche Saison 2014/15, bis ihn ein Muskelbündelriss zurückwarf. Aufgrund seiner Erfolgserlebnisse mit den Kölnern lässt sich Fink allerdings ein Hintertürchen offen: "In diesem Geschäft kann man nicht alles planen."

Biada wieder im Mannschaftstraining

Mit Verletzungen kennt sich auch Teamkollege Biada aus, der zuletzt wegen einer Quetschung der Bizepssehne, einer schweren Zerrung des Kapsel-Band-Apparates sowie einer schweren knöchernen Stauchung des Schultergelenks knapp einen Monat pausieren musste. Am Dienstag konnte der Mittelfeldspieler wieder mit der Mannschaft trainieren und steht der Fortuna ab sofort "komplett zur Verfügung", so die Ansage aus der medizinischen Abteilung des Vereins.

Beim Testspiel gegen die Dortmunder U 23 am Mittwoch wurde Biada allerdings noch geschont. Es war die zweite 1:2-Niederlage für die Kölner in dieser Vorbereitung, denn auch gegen Fortuna Düsseldorf stand am Ende dieses Ergebnis. Der nächste Test für die Fortuna steht am Samstag (14 Uhr) bei Alemannia Aachen an. Verzichten muss Trainer Uwe Koschinat aktuell auf die Dienste von Can Serdar (Entzündung des Schambereichs) und Markus Pazurek, der nach seinem Kreuzbandriss noch auf Krücken geht und täglich Rehabilitations-Maßnahmen absolviert.

Christian Krämer / cfl

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