Stieber, Rudnevs und Diaz in Hamburg Wackelkandidaten

Fan-Liebling Olic darf gehen

Hamburger Liebling: Ivica Olic liebäugelt mit einem Wechsel im Winter.

Hamburger Liebling: Ivica Olic liebäugelt mit einem Wechsel im Winter. imago

Und zumindest bei den beiden Letztgenannten ist ein Transfer im Winter wahrscheinlich.

Fan-Liebling Olic hat seine Reservistenrolle satt und längst mit den Verantwortlichen gesprochen – mit diesem Ergebnis: Um den letzten großen sportlichen Traum von der EURO mit Kroatien im Sommer nicht zu gefährden, darf er gehen, und zwar ablösefrei.

Spielersteckbrief Olic

Olic Ivica

Spielersteckbrief Stieber

Stieber Zoltan

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Rudnevs Artjoms

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Diaz Marcelo

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Trainersteckbrief Labbadia

Labbadia Bruno

Den klammen Hanseaten brächte dies zumindest eine Gehaltsersparnis von einer Million Euro ein. Auch Relegations-Held Diaz hat entsprechende Signale auf seinen Vorstoß erhalten. Der Knackpunkt: Für den Chilenen mit gültigem Kontrakt bis 2017 will der HSV noch Ablöse, sein Heimatklub CF Universidad de Chile hat Interesse – aber auch für zwei Millionen Euro? Ein Abschied von den Fans mit einem Einsatz gegen den FC Augsburg wird es für Diaz jedenfalls nicht geben: Er wird am Samstag wegen Adduktorenproblemen nicht spielen können.

Wenn Olic und Diaz gingen, könnten die Wege für Stieber und Rudnevs weg vom HSV versperrt bleiben. Die Gründe: Peter Knäbel strebt keinen Radikal-Umbau im Winter an, hatte diese Marschroute ausgegeben: "Gehen zwei Spieler, kommt ein Neuer." Gingen vier, müssten zwei Neue her. Zu viel Veränderung für ein intaktes Gebilde?

Rudnevs ist aufgrund seiner familiären Situation ohnehin nicht zwingend wechselwillig, auch Stieber zieht es nur bedingt aus Hamburg weg. Dem Ungarn geht es in erster Linie um Spielpraxis im Hinblick auf die EM. Wird der Kader durch Abgänge von Diaz und Olic verkleinert, steigen immerhin seine Chancen auf mehr Einsätze.

Sebastian Wolff