2. Bundesliga

Torwartwechsel im Wildpark: Vollath will spielen

Karlsruhe stoppt den Abwärtstrend

Torwartwechsel im Wildpark: Vollath will spielen

René Vollath

"Ich will weiterhin spielen": Karlsruhes Torwart René Vollath. picture alliance

Vollath verdient sich seine Chance

Seit dem Wiederaufstieg der Karlsruher im Jahr 2013 zählte Orlishausen immer zu den drei notenbesten Torhütern der 2. Liga: 2013/14 betrug sein kicker-Notenschnitt 2,76, 2014/15 waren es 2,77. Der 1,97-Meter-Hüne strahlte viel Sicherheit und Ruhe aus, zeigte tolle Paraden, ging auch als Kapitän und Anführer vorneweg. In der laufenden Spielzeit scheint sein Status als unangefochtene Nummer eins aber zu bröckeln: Der 33-Jährige kommt zwar immer noch auf einen soliden kicker-Notenschnitt von 3,09, belegt in der Rangliste aber derzeit nur noch Rang 15.

Karlsruher SC - Die letzten Spiele
Sandhausen (A)
0
:
2
Osnabrück (H)
1
:
1
Spielersteckbrief Orlishausen

Orlishausen Dirk

Spielersteckbrief Vollath

Vollath René

Trainersteckbrief Kauczinski

Kauczinski Markus

Karlsruher SC - Vereinsdaten

Gründungsdatum

06.06.1894

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Nach dem Abwärtstrend des KSC mit drei Niederlagen in Folge setzte Kauczinski einen neuen Impuls und stellte Vollath zwischen die Pfosten. Der 25-Jährige übernahm auch gleich die Kapitänsbinde von Orlishausen und zeigte gegen Fürth eine solide Leistung (kicker-Note 3,0). "Wir hatten im Trainerstab das Gefühl, dass er sich diese Chance verdient hat", erklärte Kauczinski den Torwartwechsel.

Vollath: "Ich will natürlich weiterhin spielen"

Spielbericht

Der zwölf Zentimeter kleinere (1,85 Meter groß) und acht Jahre jüngere Vollath steht seit 2013 im Wildpark unter Vertrag, kam als Orlishausen-Vertreter seitdem aber lediglich auf sieben Einsätze. "Ich habe in den zweieinhalb Jahren hier nichts falsch gemacht. Zu Dirk habe ich ein überragendes Verhältnis, das von absolutem Respekt geprägt ist", so Vollath, "aber klar ist: Ich will natürlich weiterhin spielen."

Das will Orlishausen logischerweise auch. Der Trainer steht also vor der Qual der Wahl: Wer wird zum Jahresabschluss beim FC St. Pauli am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) den KSC-Kasten hüten? "Darüber rede ich, wenn Zeit dazu ist", lässt sich Kauczinski noch nicht in die Karten schauen und hält den Konkurrenzkampf damit hoch.

"Verdammt ärgerlich": Kempe gesperrt

Sicher nicht mit dabei sein wird Linksverteidiger Dennis Kempe, der sich gegen die SpVgg seine 5. Gelbe Karte abholte und gesperrt fehlen wird: "Das ist ärgerlich. Verdammt ärgerlich. Ich hätte gerne in St. Pauli gespielt."

cru/pp