3. Liga

Demandt: Ein Luxusproblem und eine schwierige Aufgabe

Wehens Trainer hofft auf ersten Auswärtssieg

Demandt: Ein Luxusproblem und eine schwierige Aufgabe

SVWW-Trainer Sven Demandt

Im Zwiespalt: SVWW-Trainer Sven Demandt. imago

"Ärgerlich ist, dass wir dreimal unentschieden gespielt haben." SVWW-Coach Demandt blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück auf die letzten drei Partien, in denen es seine Mannschaft mit den Top drei der Spielklasse zu tun hatte. Dresden (2:2), Münster (0:0), Großaspach (2:2) - Wehen blieb ungeschlagen. Oder auch sieglos, je nach Sichtweise.

Demandt zieht im Vorfeld des 19. Spieltags das Positive aus den Duellen gegen die Spitzenmannschaften, mit denen man sich schließlich auf Augenhöhe bewegt habe. Fazit: Die Leistung stimmte, der Ertrag nur bedingt. Dennoch ist sich der Trainer sicher: "Wir nehmen viel Selbstvertrauen mit nach Stuttgart."

Dort erwartet er "eine sehr gut ausgebildete Mannschaft" des VfB: "Da werden mit Sicherheit ein paar Jungs spielen, die man in nächster Zeit auch mal in der Bundesliga sehen wird", lobt Demandt, der sich mit Zweitvertretungen von Bundesligisten auskennt, betreute er doch vor seinem Wechsel nach Wiesbaden die Regionalligamannschaft von Borussia Mönchengladbach.

Bei seinem aktuellen Team muss sich Demandt aktuell mit einem "Luxusproblem" befassen: Alf Mintzel kehrt nach Gelb-Rot-Sperre in den Kader zurück. Aber auch in die Startelf? "Alf ist immer eine Alternative", meint sein Trainer, bescheinigt aber auch der Viererkette aus dem Großaspach-Spiel eine gute Leistung - mit Steven Ruprecht im Zentrum, dem zudem der späte 2:2-Ausgleich gelang.

Eher zu einem Problem könnte die Besetzung der Mittelfeldzentrale werden. Denn hier fehlt Demandt sein Kapitän Kevin Pezzoni aufgrund einer Gelb-Sperre. Und der 50-Jährige weiß: "Es ist schwierig, ihn zu ersetzen." Zurückkehren ins Aufgebot könnte Michael Vitzthum, der nach einer Außenbandverletzung unter der Woche wieder mit der Mannschaft trainierte.

bru