Der Wolfsburger Weltmeister spricht nach dem 0:0 in Augsburg

Schürrle erklärt sein Schweigen

André Schürrle

In Augsburg bemüht, aber ohne große Durchschlagskraft: André Schürrle. imago

Nach seinem Triumph in der Champions League hatte sich André Schürrle selbst einen Maulkorb verpasst. Taten statt Worte, so lautete sein erfolgreiches Motto. Am Sonntag nun brach der Nationalspieler, der in der Vergangenheit immer Rede und Antwort gestanden hatte, sein kurzzeitiges Schweigen. Mit der Kritik, die sowohl in den Medien als auch von Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs an seiner Person geäußert wurde, habe die Sprechpause nichts zu tun gehabt, betont Schürrle.

"Ich wollte mich auf meinen Fußball konzentrieren, nicht immer wieder Interviews geben. So werde ich es auch in den nächsten Wochen handhaben, ich werde nicht alles machen und mich auf die Sachen konzentrieren, die wichtig sind. Das ist das Fußballspielen. Es tut gut, auch mal ein bisschen abzuschalten."

Rückkehr in die Startelf - Diskussionen um die Person Schürrle

Die Aufs und Abs der vergangenen Wochen sind kennzeichnend für Schürrles Wirken beim VfL. Zuletzt ging es in der Jokerrolle wieder nach oben, am Sonntag in Augsburg präsentierte sich der Nationalspieler bemüht, aber wie der Rest der VfL-Offensive ohne große Durchschlagskraft. Wie war die Rückkehr in die Startelf? "Ganz normal, das ist keine besondere Geschichte für mich", sagt Schürrle.

Die Diskussionen um seine Person nimmt er locker. "Das ist nichts, was ich nicht schon kennen würde, keine große Geschichte. Ich weiß, dass ich Spiele entscheiden kann, dass ich meine Tore machen kann. Ich muss weiter hart an mir arbeiten, das habe ich die letzten Wochen extrem hart gemacht." Das hat sich ausgezahlt.

Thomas Hiete/Patrick Kleinmann

Bilder zur Partie FC Augsburg - VfL Wolfsburg