Darmstadt: Stürmer sieht sein Team im Soll

Wagner und die Glücksfrage

Sandra Wagner (re., mit Kölns Dominic Maroh)

Glaubt fest an den Klassenerhalt: Sandra Wagner (re., mit Kölns Dominic Maroh) hofft nur auf ein bisschen mehr Glück. Getty Images

"Wir hatten keine hundertprozentigen Chancen, aber einige, die hätten reingehen können. Ein bisschen Glück hat gefehlt", sagte Sandro Wagner. Der Mittelstürmer selbst vergab in der 43. Minute eine gute Gelegenheit. Nach Kopfballablage von Jan Rosenthal setzte Wagner den Ball volley übers Kölner Tor. Leicht zu nehmen war die Kugel in dieser Szene allerdings nicht.

Daher hielt sich der ehemalige Berliner, der am heutigen Sonntag seinen 28. Geburtstag feiert, auch nicht lange mit verpassten Chancen auf. "Wir brauchen nur vorne ein bisschen mehr Glück, dann machen wir einen. Defensiv haben wir gut gearbeitet. 15 Punkte sind in Ordnung, wir dürfen jetzt nicht auf Schwarzmalerei machen. Diese Ausbeute nach 14 Spieltagen hätten vor der Saison viele bei uns unterschrieben", sieht Wagner seine Mannschaft im Soll.

Und nochmals hadert die Nummer 14 mit fehlendem Fortune: "Mit ein bisschen mehr Glück hätten wir noch viel mehr Punkte. Aber es ist jetzt so. Wir müssen jeden Spieltag weiter kämpfen, dann holen wir die nötigen Punkte zum Klassenerhalt. Da bin ich mir sicher."

Am Sonntag im heiß-ersehnten Derby bei Eintracht Frankfurt bietet sich den Lilien die nächste Gelegenheit. Für die nächsten Zähler und den nächsten eigenen Treffer - nach nur zwei in den vergangenen fünf Spielen.

Carsten Schröter

Bilder zur Partie SV Darmstadt 98 - 1. FC Köln