Erzgebirge muss bis Jahresende ohne den 25-Jährigen planen

"Es ist schade": Kluft fehlt Aue - Baranowski geht

Björn Kluft

Kann erst 2016 wieder eingreifen: Björn Kluft. imago

Bereits vor dem Spiel gegen Dynamo stand fest, dass Kluft nicht würde mitwirken können. "Das ist schade", hatte Pavel Dotchev erklärt, die Hoffnung auf eine Rückkehr des Mittelfeldspielers noch vor der Winterpause hatte der Trainer da noch nicht ganz aufgegeben: "Es ist mit seinem Knie schon besser, aber noch nicht so, dass er wieder trainieren kann."

Seit Dienstag steht fest, dass Kluft unters Messer muss. "Grund ist ein Meniskusschaden am linken Knie, der eine Operation unumgänglich macht", ließ der Verein wissen. Kluft soll am Mittwoch am HELIOS Klinikum Aue operiert werden.

Elf Drittligaspiele (ein Tor, eine Vorlage) und zwei Einsätze im DFB-Pokal für Aue stehen in der Vita von Kluft seit seinem Wechsel im Sommer von Regionalligist Rot-Weiss Essen ins Erzgebirge. Dabei lief es bislang nicht rund: Ein Spiel verpasste er wegen eines Hörsturzes, drei Partien wegen einer Rotsperre. Kluft ist einer der "kreativen Leute, die wissen, wo das Tor ist", hatte Dotchev jüngst erklärt, dafür muss er in den ausbleibenden vier Liga-Partien bis zur Winterpause und dem Achtelfinal-Pokalspiel gegen Zweitligist Heidenheim (15. Dezember) andere Akteure finden.

Baranowski: Vertrag aufgelöst

Während Kluft 2016 wieder ein Thema ist, hat sich Pawel Baranowski am Dienstag aus Aue verabschiedet. Der ursprünglich bis 2017 laufende Vertrag mit dem Polen wurde aufgelöst. Der 25-Jährige stand in den ersten beiden Partien in der Startelf der Veilchen, handelte sich aber eine Rote Karte Verbunden mit einer Sperre von drei Spielen ein. Danach reichte es für Baranowski nicht mehr ein die Elf von Aue. Nun wurde der Kontrakt "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgelöst, wie der Verein bekanntgab.

nik