Hamburgs Trainer reist mit Problemen in die Heimat

Labbadias Sorgen: Kein Hunt und Bangen um Spahic

HSV-Trainer Bruno Labbadia im Gespräch mit Aaron Hunt, in der Mitte Assistenztrainer Eddy Sözer.

HSV-Trainer Bruno Labbadia im Gespräch mit Aaron Hunt, in der Mitte Assistenztrainer Eddy Sözer. imago

Der Bosnier war am Donnerstag beim Training im Rasen hängengeblieben und hatte sich das Knie verdreht. "Im ersten Moment", sagt Labbadia, "war das ein echter Schockmoment." Nach kurzer Behandlungspause konnte der Innenverteidiger weitermachen. "Das Knie ist nicht dick geworden", erklärt der HSV-Coach, "wir hoffen, dass es dabei bleibt."

Zuvor hatte bereits Hunt den Daumen gesenkt. Nach ausgeheiltem Muskelfaserriss hatte der Regisseur am Mittwoch wieder mir der Mannschaft trainiert, danach waren aber wieder leichte Beschwerden aufgetreten. "Es macht noch keinen Sinn", sagt Labbadia. Wie auch Kacar nach Bandscheibenvorfall plant er Hunt erst im Anschluss an die Länderspielpause gegen Dortmund ein.

Spielersteckbrief Hunt

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Spahic Emir

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21
Trainersteckbrief Labbadia

Labbadia Bruno

An seinem Vorhaben, in der Heimat zu punkten, ändern die Ausfälle nichts - wie schon gegen Hannover erscheint ihm die Doppelspitze als geeignetes Mittel. Labbadia: "Wir bewerten ja nicht nur das Endergebnis und fanden, dass es eigentlich ganz gut funktioniert hat." Erneut also freie Fahrt für Sven Schipplock und Pierre-Michel Lasogga.

Und ein Versprechen. "Ich werde die Darmstadt-Hymne nicht mitsingen." Labbadia hatte 1986 gemeinsam mit dem befreundeten Darmstädter Sänger Alberto Colucci "Oh Lilien" aufgenommen und wundert sich noch heute darüber. "Wenn ich zu einem kein Talent habe, dann zum Singen. Ich frage mich 29 Jahre danach selbst, wie man mich dazu bringen konnte, da mitzumachen ..."

Sebastian Wolff