2. Bundesliga

KSC im Trend: Ein guter Auftritt für die Moral

Karlsruhe: Verdientes 2:0 gegen Kaiserslautern

KSC im Trend: Ein guter Auftritt für die Moral

Dimitrij Nazarov

KSC-Vortänzer nach dem Derby-Sieg: Torschütze Dimitrij Nazarov. picture alliance

Mit 2:0 entschied der Karlsruher SC am Ende die Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern für sich, "ein hochverdienter Sieg", wie Markus Kauczinski unterstrich. Ein Zupfer an Hoffers Trikot, das zu einem Elfmeter führte, den Nazarov mit dem Pausenpfiff zur Führung nutzte, brachte die Badener auf die Siegerstraße. Hoffer, für den das Spiel gegen seinen Ex-Verein "in erster Linie ein wichtiges Spiel für uns als Mannschaft" war, durfte kurz nach der Pause nach einem Prömel-Hammer ins linke Toreck, und am Ende auch über drei Punkte jubeln.

Entscheidend ist: Es war ein richtig guter Auftritt.

KSC-Trainer Markus Kauczinski

"Entscheidend ist: Es war ein richtig guter Auftritt", meinte Kauczinski, der vor allem in der Offensivdarbietung seines Teams den Schlüssel zum Erfolg sieht. "Die Leistung nach vorne wird immer besser." Auch der Tabellenstand. Seit fünf Partien ist der KSC ungeschlagen, drei 1:1-Unentschieden folgten zwei Dreier ohne Gegentor. "Wir haben fünfmal nicht verloren und zweimal zu Null gespielt, das ist gut für die Moral", ließ Torwart Dirk Orlishausen wissen.

Und auch für den Blick auf die Tabelle, denn die Abstiegsplätze sind erst einmal ein ganzes Stück entfernt. Vielmehr ist der KSC mit Südwest-Konkurrent FCK nach Punkten gleichgezogen. Entsprechend sauer war Lauterns Schlussmann Marius Müller: "Wir wollten hier mit breiter Brust auftreten, das ist uns in keiner Minute gelungen." Nach dem Traumstart des neuen Trainers Konrad Fünfstück mit zwei Siegen ist nach nun zwei Niederlagen Ernüchterung bei den Pfälzern eingekehrt. Dem FCK wäre es wohl auch egal gewesen, wer die Tore macht. So wie Hoffer.

nik