2. Bundesliga

Linsmayer: "Wir lassen uns nicht blenden"

Sandhausen führt die Auswärtstabelle an

Linsmayer: "Wir lassen uns nicht blenden"

Denis Linsmayer

Er hält trotz des guten Saisonstarts den Ball flach: Sandhausens Denis Linsmayer. Getty Images

Besonders auswärts läuft es in dieser Spielzeit bei den Sandhäusern sehr gut, die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz gewann vier der sechs Spiele auf fremden Terrain und führt mit zwölf Punkten die Auswärtstabelle der 2. Bundesliga an. "Die denken sich: Die kommen vom Dorf, die müssen wir aus dem Stadion schießen. Aber wenn es dann nicht läuft, wird es unruhig in den Arenen", so Linsmayer, der immer noch davon ausgeht, dass einige Sandhausen unterschätzen. Doch genau das sollten die Konkurrenten in Liga zwei nicht machen.

Neben der Auswärtsstärke sind die Sandhäuser zu Hause noch ungeschlagen, konnten allerdings nur eins der vier Spiele gewinnen. "Die Gegner stehen kompakter", hat der Mittelfeldmann eine Erklärung dafür, dass es zu Hause noch erst ein Sieg raussprang.

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SV Sandhausen - Vereinsdaten

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01.08.1916

Vereinsfarben

Schwarz-Weiß

Ein Grund für die guten Resultate der Schwartz-Schützlinge ist mit Sicherheit auch die neu entdeckte Offensivstärke. Bereits 20 Tore gelangen Topstürmer Andrew Wooten (sechs Treffer) & Co. bislang in dieser Saison. "In den letzten beiden Jahren haben wir gezeigt, dass wir im Spiel gegen den Ball zu den stabilsten Teams zählen. Und nun haben wir uns auch im Spiel nach vorne deutlich verbessert", berichtet Linsmayer.

40-Punkte-Marke als Ziel

Doch trotz des starken Starts hebt in Sandhausen keiner ab und die Kirche wird erst einmal im Dorf gelassen. "Wir lassen uns von dem Start nicht blenden, wollen so schnell wie möglich 40 Punkte holen", blickt der Mittelfeldmann auf das Ziel Klassenerhalt. Den nächsten Schritt in Richtung dieser Punktemarke kann der SVS am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern machen. Für Linsmayer im Übrigen eine besondere Partie, da er lange für die Pfälzer spielte und sein Elternhaus dort steht .

Das komplette Interview mit Denis Linsmayer können sie in der Donnerstagsausgabe des kickers nachlesen.

mst/Claus Weber