Kleeblatt-Abwehrmann Thesker muss sich gedulden

Fürth: Kein Karussell in der Defensive

Fürths Stefan Thesker (r.), mit Teamkollege Marcel Franke (l.)

Muss zunächst noch geduldig sein: Fürths Stefan Thesker (r.), hier zusammen mit Teamkollege Marcel Franke (l.) imago

Während das Fürther Trio um Stefan Schröck (Philippinen), Dominik Schad (U 19 des DFB) und Veton Berisha (Norwegen) derzeit mit der Nationalmannschaft unterwegs ist, nutzte Ruthenbeck das Testspiel gegen RB Salzburg, um den Kader einmal kräftig durchzumischen. Nicht, dass dies eine Seltenheit wäre - in den letzten fünf Partien veränderte der Kleeblatt-Coach die Startaufstellung jedes Mal auf mindestens zwei Positionen.

Allerdings nur im Mittelfeld und im Sturm. Die Abwehrkette blieb seit dem fünften Spieltag unverändert. "Wir mussten zu Beginn aus der Not rotieren. Lam, Wurtz und Schröck auf rechts, Gießelmann und Thesker auf links. Das hat der Kette nicht gut getan", erklärte Ruthenbeck. Mit dem jetzigen Quartett Schröck, Marco Caligiuri, Benedikt Röcker und Niko Gießelmann lief es besser, die Kette wächst langsam zusammen. "In der nächsten englischen Woche können wir darüber nachdenken, ob wir etwas ändern", meinte der Fürther Coach und fügte hinzu: "Ich hätte kein Problem, einen wie Thesker reinzuwerfen."

Spielersteckbrief Thesker

Thesker Stefan

Trainersteckbrief Ruthenbeck

Ruthenbeck Stefan

SpVgg Greuther Fürth - Vereinsdaten

Gründungsdatum

23.09.1903

Vereinsfarben

Weiß-Grün

Remis gegen Salzburg - Vorbereitung auf Freiburg?

Im Freundschaftsspiel durfte Thesker von Beginn an ran, wurde allerdings nach der Pause von Röcker ersetzt. In der 51. Minute traf Jurgen Gjasula zum 1:1-Endstand, von da ab plätscherte die Partie ohne größere Vorkommnisse vor sich hin. Ruthenbeck betonte auf der Internetseite von "nordbayern.de". "Wir hatten jetzt fünf Trainingseinheiten in drei Tagen, deswegen ging es heute um Willensschulung."

Der Coach sah bei Salzburg schon Parallelen zum nächsten Ligarivalen: "Der Gegner hatte junge Spieler, die aber sehr griffig waren. Sie haben so gespielt, wie wir Freiburg erwarten, denn sie haben versucht, uns weit vorne zu pressen."

Am 18. Oktober (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) geht es für die Fürther in den Breisgau. Nach vier siegreichen Partien in Folge setzte es für die Kleeblätter am vergangenen Spieltag eine herbe 0:5-Klatsche gegen Bochum. In der Länderspielpause hat die Mannschaft jetzt Zeit, ihre Wunden zu lecken. In Freiburg will man dann wieder voll angreifen.

kon/ Ferschmann