Personalsorgen belasten FC Erzgebirge - Entwarnung bei Hertner

Nach Misserfolg: Aue freut sich auf die Pause

Pavel Dotchev

Ratlos: Chefcoach Pavel Dotchev muss bei Ergebirge Aue mehrere Ausfälle verkraften. imago

Nach zuletzt zwei Siegen und drei Remis setzte es am Samstag eine späte Niederlage in Halle. Beim 0:1 (0:0) traf das entscheidende Tor von Mittelfeldmann Sören Bertram die Veilchen drei Minuten vor Schluss direkt ins Mark. Aues Chefcoach Pavel Dotchev lobte nach dem Spiel besonders die Einzelleistungen der Halleschen Offensive: "Ein überragender Bertram, ein Osawe, die haben heute gezeigt, was sie für Potential und Klasse haben und haben auch den Unterschied gemacht. Unterm Strich ist es ein verdienter Sieg für Halle."

Der Gästetrainer machte jedoch auch die schwierige Personallage für den Misserfolg seiner Mannschaft verantwortlich: "Gerade mit Wegner wäre es wohl einfacher geworden." Neben dem Stürmer, der aufgrund eines Meniskusschadens im linken Knie für einige Zeit ausfällt, musste Dotchev gegen den HFC auch auf die Offensivkräfte Björn Kluft wegen eines Hörsturzes und Simon Handle, der mit einer Angina im Krankenhaus liegt, verzichten. Im nächsten Spiel gegen den 1. FC Magdeburg muss Aue mit dem gelbgesperrten Louis Samson einen weiteren Ausfall verschmerzen.

Hertner bald zurück im Training

Immerhin kann in Bezug auf Sebastian Hertner, der am Samstag wegen einer Knieverletzung in der 63. Minute ausgewechselt worden war, nach einer MRT-Untersuchung nun Entwarnung gegeben werden: Der Verteidiger der Veilchen steigt am Mittwoch wieder ins Training ein.

In zwei Wochen zuhause gegen Magdeburg wollen wir natürlich den Sieg.

Sportchef Steffen Ziffert über den nächsten Spieltag

Der FC Erzgebirge muss in der Länderspielpause nun versuchen, seine Ausfälle zu kompensieren und besonders das eigene Vorwärtsspiel zu verbessern: "Wir waren nach vorne für meine Begriffe über die gesamten 90 Minuten nicht so torgefährlich, wie wir uns das vorgenommen haben. Daran gilt es, weiter zu arbeiten", bemängelt Aues Sportchef Steffen Ziffert. Doch trotz der Personalnot blickt Ziffert zuversichtlich auf das nächste Ostduell am 18. Oktober: "In zwei Wochen zuhause gegen Magdeburg wollen wir natürlich den Sieg."

kon