Ingolstadt: Maskenmann Morales als Wackelkandidat

Hasenhüttl: "Wichtig wäre mal ein dreckiger Sieg"

Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl

Hat im Geheimtraining ein bisschen was ausprobiert: Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl. Getty Images

Vor allem Meier hat es dem FCI-Trainer angetan. "Er ist ein überragender Spieler mit unheimlichen Stärken im gegnerischen Strafraum", so Hasenhüttl, "und er braucht nicht viele Chancen, um seine Tore zu machen. Wir müssen versuchen, gegen ihn gemeinsam zu verteidigen."

Weil die Fans des Neulings die Leistungen ihrer Mannschaft ganz offensichtlich nicht an der Zahl der erzielten Heimtore messen, sondern an der Intensität und der Leidenschaft des Auftritts, gingen sie bislang noch nie wirklich unzufrieden nach Hause; auch am Samstag wird das Stadion mit seiner freilich geringen Kapazität von nur rund 15.000 Zuschauern wieder ausverkauft sein. Im vierten Anlauf aber soll nun der ersten Heimsieg her. "Es muss kein Spektakel sein", meint Hasenhüttl, "wichtig wäre auch mal ein dreckiger Sieg."

Mit welcher Formation er diesen Erfolg anstrebt, wollte der Österreicher 48 Stunden vor dem Anpfiff noch nicht preisgeben. Er habe "ein bisschen was versucht" in den zum Teil unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführten Trainingseinheiten dieser Woche, "und ich bin erfreut, welche Qualität ich bei uns in der zweiten Reihe antreffe".

Morales mit der Spezialmaske

Alfredo Morales, der sich in der Partie in Köln einen Nasenbeinbruch zuzog, trainierte am Donnerstag erstmals mit einer Spezialmaske, die ihn jedoch noch sichtlich behinderte. "Alfredo ist einer der Wackelkandidaten", räumt der Trainer ein.

Nicht nur Robert Bauer, der am Donnerstag seinen 2017 auslaufenden Vertrag um ein Jahr verlängerte (kicker-online berichtete exklusiv) stünde als Ersatz bereit.

Harald Kaiser