Kleeblatt-Coach Ruthenbeck kündigt Wechsel an

Fürth braucht "eine Topleistung" in Berlin

Stefan Ruthenbeck

Erwartet in Berlin eine schwere Aufgabe: Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck. Getty Images

Union Berlin gelang am vergangenen Wochenende mit einem 3:0 der erste Sieg der Saison - ein Traumeinstand für den neuen Trainer Sascha Lewandowski. "Mit Union erwartet uns eine Mannschaft, die sehr ambitioniert ist", sagt Ruthenbeck. "Vor dem Trainerwechsel waren sie schon schwer zu schlagen, jetzt haben sie mit Lewandowski ein Sieger-Gen entwickelt."

Zuvor spielten die Eisernen in fünf Spielen viermal Remis. Durch den Sieg stehen sie nun mit sieben Punkten auf Platz zehn. "Der Kader bringt unheimlich viel mit und es wird eine ganz schwierige Aufgabe", so der Coach der Franken, der sich der eigenen Stärke aber durchaus bewusst ist. "Dass wir auch da bestehen können, ist klar. Wir haben Selbstvertrauen getankt durch die beiden letzten Spiele mit zwei Last-Minute-Toren."

Selbstvertrauen vom Nürnberg-Spiel transportieren

Speziell der Derbysieg gegen den 1. FC Nürnberg, als der eingewechselte Sebastian Freis in der zweiten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer schoss, gibt dem Kleeblatt Auftrieb. "Wenn wir daraus kein Selbstvertrauen tanken, wann dann. Da muss jetzt einiges mitgenommen werden", fordert Ruthenbeck.

In den letzten beiden Spielen mit Fürther Beteiligung fielen neun Tore, es war reichlich was geboten. Doch laut dem Coach braucht es auch mal nüchterne Ergebnisse. "Wir haben viel Spektakel gezeigt und müssen auch wieder ein bisschen mehr auf das Ergebnis achten." Damit soll am besten in Berlin angefangen werden. Doch gegen die "Eisernen" müssen die Franken "eine Topleistung" zeigen, "um dort was mitzunehmen", so Ruthenbeck.

Ruthenbeck wird in den nächsten Spielen rotieren

Mit welcher Startformation Greuther Fürth gegen Berlin an den Start gehen wird, wollte der Coach natürlich nicht verraten. "Ich bin kein Freund von 'never change a winning team'. Ich achte da auch immer auf die Form der Spieler und werde dann natürlich auf die beste Elf vertrauen", berichtet Ruthenbeck.

Doch die Franken haben jetzt drei Spiele in acht Tagen und da wird der Trainer in jedem Fall rotieren. "Wir haben einen breiten Kader, wenn wir die Möglichkeit haben zu wechseln, dann werden wir das auch tun", verrät der Coach. "Ob das jetzt gegen Berlin passiert oder dann gegen Paderborn, das lasse ich mir offen. Aber es wird auf jeden Fall in den nächsten Partien Wechsel geben."

mst