Bundesliga 2003/04, 30. Spieltag
17:59 - 29. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
R. Meyer
für Kurz
TSV 1860

18:10 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Stranzl
TSV 1860

18:38 - 50. Spielminute

Tor 1:0
Santa Cruz
Linksschuss
Vorbereitung Pizarro
Bayern

18:41 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Rodrigo Costa
TSV 1860

18:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
R. Meyer
TSV 1860

18:51 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Schweinsteiger
Bayern

19:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Kioyo
für Lehmann
TSV 1860

19:07 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Shao
für Tyce
TSV 1860

19:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Demichelis
für Pizarro
Bayern

FCB

M60

30. Spieltag, Bayern München - 1860 München 1:0 (0:0)

Starke Phase nach der Pause genügt

Bei den Bayern musste Trainer Ottmar Hitzfeld seine Anfangsformation auf zwei Positionen verändern: Für den an Windpocken erkrankten Kuffour rückte Salihamidzic auf dessen Position und wurde links von Lizarazu vertreten. Der Gelb-Rot-gesperrte Ballack machte Platz für Pizarro. Bei 1860 wirbelte der neue Coach Gerald Vanenburg die Startelf gehörig durcheinander und tauschte fast das halbe Team aus: Costa, Cerny, Kurz, Lehmann und Schroth liefen auf, Fernando, Saarinen, Meyer, Baier und der verletzte Lauth blieben draußen.


Der 30. Spieltag im Überblick


Die Partie begann unspektakulär mit viel Laufarbeit im Mittelfeld. Die Bayern waren zwar optisch überlegen, für Gefahr für das Löwen-Tor konnten sie jedoch nicht sorgen. Zu unpräzise blieb das Spiel nach vorne, der finale Pass wollte nicht gelingen. So waren es die Löwen, die den ersten Schuss aufs Tor abgaben, doch Tyces Versuch aus zweiter Reihe ging in der 14. Minute weit am Ziel vorbei.

Die Bayern erhöhten erst nach rund 20 Minuten den Druck und kamen zuerst durch Zé Roberto, den Kurz mit hohem Einsatz fair vom Ball trennen konnte, zur ersten Chance. Minuten später scheiterten Makaay und Pizarro nach schönen Kombinationen mit guten Möglichkeiten. Aber auch die Löwen versteckten sich nicht, waren vorzugsweise bei Standards gefährlich. In der 33. Minute verfehlte Agostino zudem mit einem Kopfballaufsetzer das Gehäuse von Oliver Kahn nur knapp. Zum Ende des ersten Durchgangs verflachte die Partie jedoch wieder und ein Distanzschuss von Tyce kurz vor der Pause blieb die einzig erwähnenswerte Aktion.

Beide Teams kamen unverändert aus der Pause. Die Bayern erhöhten das Tempo und wurden auch kombinationssicherer. In der 50. Minute gelang denn auch bereits der Führungstreffer: Nach einem Doppelpass zwischen Schweinsteiger und Zé Roberto spielte letzterer zum an der Torauslinie platzierten Pizarro, der den weiter hinten lauernden Santa Cruz bediente. Der hatte viel Platz und vollendete aus vierzehn Metern zum 1:0. Das Tor gab dem Bayern-Spiel Sicherheit, 1860 hatte erst einmal wenig dagegenzusetzen. Allerdings nahmen die Bayern schnell wieder das Tempo aus der Partie und taten nicht mehr als nötig. Das rächte sich beinahe in der 65. Minute, als Tyce mit einem Schuss von halblinks Kahn erstmals ernsthaft prüfte. Der Bayern-Keeper rettete zur Ecke, das folgende kurze Aufbäumen der Löwen blieb folgenlos.

In der Schlussphase war 1860 zwar sichtlich bemüht, die Angriffsbemühungen blieben jedoch Stückwerk und ohne Durchschlagskraft. Die Bayern-Defensive stand sicher, nach vorne gab es jedoch außer einem Schweinsteiger-Distanzschuss (76.) und einem Kopfball von Makaay (84.) ebenfalls keine spektakulären Szenen mehr. So endete das 36. Münchener Derby in der Bundesliga mit einem knappen Sieg der Bayern.

Spieler des Spiels

Roque Santa Cruz Sturm

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Santa Cruz (50', Linksschuss, Pizarro)

Bayern

Kahn 3 - Salihamidzic 4, Jeremies 3,5, Linke 3, Lizarazu 3 - Hargreaves 3,5, Schweinsteiger 4 , Santa Cruz 2 , Zé Roberto 3,5 - Pizarro 3 , Makaay 4,5

TSV 1860

M. Hofmann 3 - Cerny 3,5, Stranzl 3 , Rodrigo Costa 4 , T. Hoffmann 4 - Kurz , Görlitz 3,5, Lehmann 4,5 , Tyce 3 - Agostino 3,5, Schroth 4

Schiedsrichter-Team

Jürgen Jansen Essen

4
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

69.000 (ausverkauft)

Der FC Bayern gewann, ohne zu glänzen. Der Lokalrivale präsentierte sich im Vergleich zu den letzten Spielen zwar verbessert, jedoch ohne Durchschlagskraft. Die Bayern hatten den Gegner ohne große Mühen im Griff. Eine starke Phase zu Beginn der zweiten Hälfte genügte, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.