18:09 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Colding
Bochum

18:10 - 40. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Meichelbeck
für Bönig
Bochum

18:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Kalla
Bochum

18:43 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Broich
für Demo
Gladbach

18:48 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Strasser
Gladbach

18:54 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Buckley
für Wosz
Bochum

19:15 - 88. Spielminute

Tor 1:0
Asanin
Eigentor, Linksschuss
Vorbereitung Buckley
Bochum

19:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Sverkos
für Ulich
Gladbach

19:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
T. Maric
für Hausweiler
Gladbach

19:17 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Tapalovic
für Freier
Bochum

BOC

BMG

Bundesliga

Asanin ist der große Pechvogel

24. Spieltag, VfL Bochum - Bor. M'gladbach 1:0 (0:0)

Asanin ist der große Pechvogel

Beim VfL Bochum gab es nach dem 1:1 bei Hertha BSC folgende Änderungen: Colding (nach Gelb-Sperre), Bönig, Stevic, Hashemian (mit Gesichtsmaske) und Madsen spielten an Stelle von Bemben, Meichelbeck, Tapalovic, Buckley und Diabang. Gladbachs Trainer Holger Fach brachte nach dem 1:0 gegen Hannover im Angriff van Lent und van Hout für Sverkos und Maric. Gaede kam für den an der Schulter verletzten Ruben.


Der 24. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Thomas Zdebel Mittelfeld

3
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Asanin (88', Eigentor, Linksschuss, Buckley)

Bochum

van Duijnhoven 3 - Colding 4 , Kalla 3,5 , Fahrenhorst 3, Bönig 4 - Stevic 3,5, Zdebel 3, Wosz 4,5 - Freier 3 , Hashemian 4, Madsen 4

Gladbach

Reitmaier 4 - Gaede 3, Asanin 4 , Strasser 3 , Carnell 3,5 - Hausweiler 3 , Korzynietz 3, Demo 4 , Ulich 3 - van Hout 4, van Lent 4

Schiedsrichter-Team

Florian Meyer Burgdorf

4
Spielinfo

Stadion

Ruhrstadion

Zuschauer

32.645 (ausverkauft)

Turbulenter Beginn im Ruhrstadion. Die Bochumer legten los wie die Feuerwehr und drängten Gladbach sofort hinten rein. Erster Aufreger bereits nach drei Minuten: Ein indirekter Freistoß von Zdebel aus elf Metern (nach gefährlichem Spiel von van Lent) wird abgeblockt. Der Nachschuss von Gaede wird zur Ecke abgelenkt, die nichts einbringt. Nach ein paar Minuten fing sich Gladbach und fand selbst besser ins Spiel, konnte sich nun befreien. Die Partie war sehr schnell und wurde intensiv geführt. Rasante Zweikämpfe prägten das Geschehen. Die bis dato beste Gelegenheit hatte Gladbach nach 23 Minuten, sie entsprang aber keiner eigenen Leistung: Bönig spielt einen Rückpass zu van Duijnhoven zu kurz, der Keeper kommt knapp vor van Lent an den Ball, schießt den Stürmer aber ans Schienbein, doch der Ball fliegt auf das Tornetz des leeren Gehäuses. Die Borussia beraubte sich häufig besserer Angriffsmöglichkeiten durch zu viele Abseitsstellungen. Vor allem van Hout tat sich hier negativ hervor. Es war nicht eben schön, was die beiden Teams boten, aber hoch interessant. Mehr Rasse denn Klasse. Kein Mittelfeldgeplänkel, kein Zurückpassen, keine größeren taktischen Zwänge. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Einzig Chancen waren zunächst Mangelware. Bochums Trainer Neururer musste bereits in der 38. Minute das erste Mal wechseln: Bönig schied mit Wadenverletzung aus, für ihn kam Meichelbeck. Kurz vor dem Wechsel war Borussia der Führung sehr nahe, doch Carnell, Demo und Strasser ließen beste Chancen aus. Nach dem Wechsel befand sich wieder der VfL Bochum im Vorwärtsgang, Gladbach achtete zunächst auf eine sichere Defensive, stand gut - auch bei den so gefürchteten Standardsituationen der Neururer-Schützlinge. Auch bei der Borussia musste verletzungsbedingt gewechselt werden: Demo war umgeknickt und hatte sich den rechten Knöchel verletzt. Für ihn kam Broich. Die Partie war nicht mehr ganz so temperamentvoll wie vor dem Wechsel. Gladbach stand merklich defensiver, machte aber die Räume geschickt eng, ließ keinen Bochumer Kombinationsfluss zu und präsentierte sich zweikampfstark. Unzählige Freistöße unterbrachen die Partie, ließen kein ansehnlicheres Spiel zu. Chancen waren Mangelware. Erst in der Schlussviertelstunde intensivierten auch die Gäste das eigene Angriffsspiel wieder ein wenig, ohne allerdings zu großes Risiko einzugehen. Die Absicherung nach hinten genoss Priorität. So fand Bochum kein probates Mittel, sich entscheidend in Szene zu setzen. Bis zur 88. Minute: Buckley bringt einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld in den Fünfmeter-Raum, wo Asanin bedrängt von Madsen den Ball ins eigene Tor befördert. Der VfL Bochum kam gegen Borussia Mönchengladbach zu einem schmeichelhaften Sieg und behauptet den vierten Tabellenrang. In einer vor allem in der ersten Hälfte interessanten, weil schnellen und intensiv geführten Partie hätten die taktisch klug agierenden Borussen zumindest einen Punkt verdient gehabt.