Bundesliga 2003/04, 22. Spieltag
15:48 - 19. Spielminute

Gelbe Karte
Bordon
Stuttgart

16:07 - 38. Spielminute

Gelbe Karte
Heldt
Stuttgart

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
H. Yakin
für Heldt
Stuttgart

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Streller
für Cacau
Stuttgart

16:41 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Vermant
Schalke

16:44 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
M. Hanke
für Delura
Schalke

16:44 - 57. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Hajto
für D. Rodriguez
Schalke

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
da Silva Pinto
für Seitz
Schalke

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tiffert
für Hleb
Stuttgart

17:10 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Hajto
Schalke

17:12 - 86. Spielminute

Gelbe Karte
Hamit Altintop
Schalke

17:16 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Kobiashvili
Schalke

17:17 - 90. Spielminute

Gelbe Karte
Tiffert
Stuttgart

VFB

S04

22. Spieltag, VfB Stuttgart - FC Schalke 04 0:0

Starke Schweizer schaffen die Wende nicht

Die unglückliche 0:1-Niederlage gegen Chelsea in der Champions League hatte personelle Konsequenzen. Zivkovic spielte für den Eigentorschützen Meira in der Innenverteidigung, der Portugiese rückte ins rechte Mittelfeld. Meißner rutschte genauso aus der Stammelf wie Szabics, der durch Cacau vertreten wurde. Beim FC Schalke gab es nach dem torlosen Remis gegen Bremen zwei Änderungen. Oude Kamphuis (Oberschenkelprobleme) und Asamoah (Kniebeschwerden) fielen kurzfristig aus und wurden durch Rodriguez und Seitz, der auf der linken Seite begann, ersetzt.


Der 22. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Sven Vermant Mittelfeld

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Stuttgart

Hildebrand 3 - Hinkel 4, Zivkovic 3,5, Bordon 3 , Lahm 3 - Soldo 3, Fernando Meira 3, Hleb 4 , Heldt 4,5 - Kuranyi 4, Cacau 5

Schalke

Rost 3 - Kläsener 3, van Kerckhoven 2,5, C. Poulsen 3,5 - Vermant 2 , Kobiashvili 3 , D. Rodriguez 4 , Hamit Altintop 4 , Seitz 4,5 - Delura 5 , E. Sand 4

Schiedsrichter-Team

Florian Meyer Burgdorf

2
Spielinfo

Stadion

Gottlieb-Daimler Stadion

Zuschauer

43.000

Obwohl sich beide Teams nicht versteckten, verlief die Anfangsphase weitgehend ereignislos. Beide Defensivreihen standen sicher und ließen keine Torchancen zu. Auf die erste Gelegenheit mussten die 43000 Zuschauer im Gottlieb-Daimler-Stadion gute 19 Minuten warten - und es sollte für lange Zeit die letzte bleiben. Eine abgefälschte Flanke von Lahm setzte Kuranyi per Kopf knapp neben den Kasten der "Königsblauen". Ansonsten geschah herzlich wenig. Die Kreativspieler des VfB, Heldt und Hleb, wirkten wie schon in der Königsklasse ideenlos, bei Schalke gelang es den zentral spielenden Vermant und Rodriguez ebenso wenig, für Impulse zu sorgen. Die Gelsenkirchener stellten Mitte der ersten Hälfte um. Altintop und Seitz wechselten die Positionen, doch auch diese Maßnahme brachte nicht den gewünschten Effekt. Weder dem VfB noch den "Knappen" gelang es im Verlaufe dieser unspektakulären ersten Hälfte, Torgefahr zu entwickeln - bis zur 45. Minute. Da erwischte erneut Kuranyi einen Kopfball nach einem Eckball von Heldt, Keeper Rost stand jedoch goldrichtig. Im Gegenzug hatte Sand die erste richtige Chance für die Gäste, als er seine Fußspitze in eine flache Hereingabe von rechts brachte. Das Leder traf aber nur die Werbebande. Felix Magath reagierte in der Pause und brachte seine beiden Schweizer Neuzugänge Streller und Yakin für Heldt und den blassen Cacau - und die führten sich gleich prächtig ein. Nach nur zwei Minuten zeigte Hakan Yakin sein Können, als er Vermant im Strafraum stehen ließ und mit links aus zehn Metern das Außennetz traf. In der 53. Minute gab Streller mit einem Kopfball seine Visitenkarte ab, der jedoch nur auf dem Tornetz landete. S04 gelang es in der ersten Viertelstunde des zweiten Spielabschnitts überhaupt nicht, sich aus der Umklammerung der Gastgeber zu befreien. Erst mit dem Schalker Doppelwechsel (Hajto und Hanke für Rodriguez und Delura) fanden die "Königsblauen" wieder in die Partie - und hätten in der 63. Minute in Führung gehen müssen. Doch Sand brachte allein vor Hildebrand einen Lupfer nicht im VfB-Gehäuse unter. Auch Hanke schaffte es im Nachsetzen nicht, aus spitzem Winkel das Leder noch um den Pfosten zu drehen. Nach dieser temporeichen Phase kehrte wieder etwas mehr Ruhe ein - bis Streller auf der linken Seite völlig frei auftauchte und Kläsener locker umdribbelte. Die königsblauen Anhänger durften sich bei Keeper Rost bedanken, dass er im Eins gegen Eins Sieger blieb und mit dem rechten Knie den Rückstand verhinderte (79.). In der Schlussphase fehlte beiden Teams die Kraft, ein Schippe draufzulegen, um noch einen Dreier einzufahren. Der VfB bleibt auch im vierten Pflichtspiel hintereinander sieglos, während die Heynckes-Truppe in der neunten Partie in Folge ungeschlagen bleibt. Zudem ist der erneut starke Keeper Frank Rost seit 498 Minuten ohne Gegentor.