Bundesliga 2003/04, 16. Spieltag
15:49 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Dogan
Köln

15:56 - 29. Spielminute

Gelbe Karte
Lantz
Rostock

16:03 - 34. Spielminute

Tor 0:1
Podolski
Kopfball
Vorbereitung Kringe
Köln

16:32 - 46. Spielminute

Gelbe Karte
Sinkala
Köln

16:39 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Rydlewicz
Rostock

16:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Prica
für di Salvo
Rostock

16:51 - 64. Spielminute

Tor 1:1
Prica
Linksschuss
Vorbereitung T. Rasmussen
Rostock

16:50 - 64. Spielminute

Foulelfmeter
Max
verschossen
Rostock

16:59 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Scherz
für Kringe
Köln

16:59 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Heinrich
für Sinkala
Köln

17:05 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Lottner
für Podolski
Köln

17:07 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
G. Melkam
für T. Rasmussen
Rostock

17:15 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Rostock)
Wimmer
für Rydlewicz
Rostock

ROS

KOE

16. Spieltag, Hansa Rostock - 1. FC Köln 1:1 (0:1)

Köln erkämpfte Punkt in Rostock

Nach einer Serie von vier Siegen in Folge und einem 4:1-Auswärtssieg bei München 1860 in der Vorwoche vertraute Rostocks Trainer Juri Schlünz der Anfangsformation, die in München gewonnen hatte. Marcel Koller, der Trainer des 1. FC Köln, veränderte seine Startelf gegenüber dem 0:0 am vergangenen Spieltag gegen Leverkusen auf einer Position. Der zuletzt verletzt fehlende Schröder kam zurück ins Team, während Scherz auf der Ersatzbank Platz nehmen musste.


Der 16. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Lukas Podolski Sturm

2,5
Spielnote

3,5
Tore und Karten

0:1 Podolski (34', Kopfball, Kringe)

1:1 Prica (64', Linksschuss, T. Rasmussen)

Rostock

Schober 2,5 - Möhrle 4,5, Persson 4, D. Hill 4,5 - Tjikuzu 3, Maul 3,5, Rydlewicz 5 , Lantz 4 , T. Rasmussen 4 - Max 5, di Salvo 5

Köln

S. Wessels 2,5 - Dogan 4 , Cichon 4, Cullmann 4,5 - Kringe 4 , Voigt 4, Springer 4,5, O. Schröder 4, Sinkala 5 - Podolski 2,5 , Voronin 3,5

Schiedsrichter-Team

Jörg Keßler Höhenkirchen

4
Spielinfo

Stadion

Ostseestadion

Zuschauer

22.200

Rostock legte los wie die Feuerwehr. Noch ehe sich die Kölner richtig auf ihre Gegenspieler eingestellt hatten, kam Hansa zur ersten Torchance. Doch Hill scheiterte mit einer Direktabnahme nach einer Ecke an Podolski. Der Kölner Stürmer schlug den Ball noch von der Linie. In der Folgezeit blieb Rostock dran und kam immer wieder zu Torchancen. Max und di Salvo brachten den Ball allerdings nicht im Kölner Tor unter. Nach 15 Minuten kam Köln besser ins Spiel, doch waren Torchancen für die Geißböcke zunächst Mangelware. Mit ihrer ersten echten Torchance gingen die Kölner aber in Führung. Schröder setzte auf rechts Kringe in Szene, der unbedrängt nach innen flankte. Podolski warf sich in den Ball und köpfte vorbei an Schober ins Rostocker Tor. Hansa schien zunächst geschockt, fand aber Ende der zweiten Hälfte wieder ins Spiel zurück. Hill mit einem Kopfball und Lantz vergaben aber zwei Chancen zum Ausgleich. So wurde mit einer 1:0-Führung für Köln die Seiten gewechselt. Mit wütenden Angriffen begann Hansa Rostock den zweiten Durchgang. Doch die Rostocker rannten kopflos an. Mit dem großen Übergewicht im Mittelfeld konnten sie nicht viel anfangen. Chancen für Rostock entstanden nur bei Ecken und Freistößen. In der 62. Minute wechselte Hansa-Coach Juri Schlünz Prica ein, der sich auch sofort in Szene zu setzen wusste. Zunächst spielte der Schwede mit Hackentrick Max im Kölner Strafraum an. Dieser versuchte sich um Cullmann zu drehen, der den Rostocker Stürmer zu Fall brachte. Schiedsrichter Keßler entschied sofort auf Strafstoß. Max trat an, doch sein halbhoch, auf die linke Ecke geschossener Ball, konnte von Wessels im Kölner Tor gehalten werden. Die Abwehr der Geißböcke brachte aber den Ball danach nicht richtig weg. Persson schnappte sich auf Linksaußen das Leder und flankte vor das Kölner Tor. Drei Kölner Verteidiger kamen nicht entscheidend an den Ball, den schließlich Prica direkt nahm und Wessels zum 1:1 überwand. Rostock versuchte den Sturmlauf fortzusetzen, doch die gut stehende Kölner Abwehr ließ sich nicht herauslocken, so dass echte Torchancen bis zur Schlussphase Seltenheitswert hatten. Erst in den letzten Minuten gab es noch einmal Aufregung im Ostsee-Stadion. Aber nicht der FC Hansa hatte die Sieg-Chance. Der 1. FC Köln trat noch einmal gefährlich auf. Zunächst setzte Voronin einen Drehschuss knapp neben das Tor. Dann unterschätzte Möhrle eine Flanke des eingewechselten Heinrich. Der abprallende Ball traf Persson so unglücklich, dass dieser fast ein Eigentor erzielte. Zum Schluss mussten beide Teams mit einem Punkt zufrieden sein. Rostock kann sich damit im Mittelfeld der Tabelle weiter etablieren, während für den 1. FC Köln ein Punkt im Kampf gegen den Abstieg wohl zu wenig sein dürfte.