2. Bundesliga

Krüger: "Hätten einen kleinen Quantensprung gemacht"

Frankfurts Haji Safi startet durchwachsen

Krüger: "Hätten einen kleinen Quantensprung gemacht"

Feierte ein durchwachsenes Debüt für den FSV: Sommer-Neuzugang Ehsan Haji Safi.

Feierte ein durchwachsenes Debüt für den FSV: Sommer-Neuzugang Ehsan Haji Safi. imago

Torlos und ohne Konstanz

Vor dem Heimspiel gegen die Eintracht hatte FSV-Geschäftsführer Krüger seine Mannschaft ein gutes Stück weiter in der Entwicklung gesehen. "Insgesamt war es von uns heute über 90 Minuten kein gutes Spiel. Wir hatten Phasen, die gut waren." Mehr aber auch nicht. Trainer Oral sah das ein wenig anders: "Die Mannschaft hat in vielen Phasen ein sehr gutes Spiel gemacht und am Ende unglücklich 0:3 verloren." Einig waren sich die Verantwortlichen aber immerhin, dass den Frankfurtern gegen Braunschweig die Konstanz fehlte. Die stetigen Leistungsschwankungen innerhalb der 90 Minuten sind nur schwer zu erklären.

Spielersteckbrief Epstein
Epstein

Epstein Denis

Spielersteckbrief Oumari
Oumari

Oumari Joan

Spielersteckbrief Haji Safi
Haji Safi

Haji Safi Ehsan

2. Bundesliga - 6. Spieltag
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Gleiches gilt für die schwache Chancenverwertung der Hessen, die es ihnen verwehrte, noch einmal den Weg zurück in die Partie zu finden. "Wenn man die Chancen nicht reinmacht, dann kann man nicht gewinnen", so Krüger. Nach dem Seitenwechsel vergab Innenverteidiger Joan Oumari zwei große Kopfballchancen, dem eingewechselten Debütanten Ehsan Haji Safi fehlte es an Präzision. "In der zweiten Halbzeit müssen wir den Ausgleich machen, ohne Wenn und Aber. In manchen Situationen muss man mit einer größeren Gier den Torerfolg suchen", konstatierte Oral deswegen auch.

Epstein: "Dann wird das in der 2. Liga bestraft"

Zählte noch zu den besten Frankfurtern: Besar Halimi.

Zählte noch zu den besten Frankfurtern: Besar Halimi. imago

Dass die Braunschweiger anschließend eiskalt zuschlugen, überraschte Linksverteidiger Denis Epstein nicht: "Man muss auch ehrlich sagen, wenn man die Tore vorne nicht macht, dann wird es in der 2. Bundesliga einfach bestraft." Abhilfe hätte im zweiten Abschnitt der eingewechselte Haji Safi schaffen sollen, der Debütant aber feierte eine durchwachsene Premiere und erfüllte noch nicht die in ihn gesetzten Hoffnungen (kicker-Note 4,5).

Kritik wollte Krüger diesbezüglich aber nicht aufkommen lassen, dafür sei es auch noch zu früh: "Wir dürfen nicht den Fehler machen, dass wir zu viel von den Neuzugängen erwarten." Das ändert aber nichts daran, dass der Oral-Elf der dritte Dreier in Folge richtig gut getan hätte. "Es ist schon ärgerlich, da wir heute mit einem Sieg einen kleinen Quantensprung gemacht hätten", führte Krüger aus: "Wenn man so früh in der Saison regelmäßig punktet, dann gibt es dir noch mehr Luft. So sind wir jetzt wieder ein bisschen mehr unter Zugzwang."

Zumindest strotzt der kommende Gegner aus Duisburg auch nicht gerade vor Selbstvertrauen, steht mit nur zwei Punkten am Tabellenende. Kein Grund aber, um leichtsinnig zu werden. Krüger gab die Marschroute bereits vor: "In Duisburg gilt es jetzt, wieder kompakter und konzentrierter zu stehen und dort wieder zu punkten."

msc