Bundesliga 2003/04, 15. Spieltag
15:48 - 17. Spielminute

Tor 1:0
Schur
Kopfball
Vorbereitung Skela
Frankfurt

15:50 - 18. Spielminute

Tor 1:1
Stendel
Rechtsschuss
Vorbereitung Brdaric
Hannover

15:53 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Schur
Frankfurt

16:04 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Vinicius
Hannover

16:09 - 39. Spielminute

Gelbe Karte
Chris
Frankfurt

16:15 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Stajner
Hannover

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Idrissou
für Stajner
Hannover

16:42 - 56. Spielminute

Gelbe Karte
Christiansen
Hannover

16:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Dabrowski
Hannover

16:51 - 64. Spielminute

Tor 2:1
Skela
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Cha
Frankfurt

16:54 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Zuraw
für Vinicius
Hannover

16:58 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Brdaric
Hannover

16:58 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Schuler
für Dabrowski
Hannover

17:01 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Kleber
Hannover

17:03 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Cha
Frankfurt

17:06 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Lexa
Frankfurt

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Frommer
für Cha
Frankfurt

17:14 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
S. Günther
für Lexa
Frankfurt

17:15 - 88. Spielminute

Tor 2:2
Christiansen
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Konstantinidis
Hannover

SGE

H96

15. Spieltag, Eintracht Frankfurt - Hannover 96 2:2 (1:1)

Hannover holt kurz vor dem Ende einen Punkt in Frankfurt

Eintacht Frankfurts Trainer Willi Reimann nahm gegenüber dem 3:2-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Wolfsburg eine Änderung in seiner Startformation vor. Für Möller, der mit Muskelfaserriss ausfiel, rückte Lexa in die Mannschaft. Ralf Rangnick, der Trainer von Hannover 96, vertraute ausnahmlos der Elf, die am 14. Spieltag Freiburg mit 3:0 geschlagen hatte.


Der 15. Spieltag im Überblick


Nach einer kurzen Abtastphase zu Beginn des Spiels gaben beide Mannschaften Gas. Zunächst kam Hannover besser ins Spiel, doch eine richtige Torchance konnten sich die Niedersachsen nicht erspielen. Anders die Eintracht. Während Beierle die erste Chance noch verschenkt hatte, machte Schur es wenige Minuten später besser. Bei einem Freistoß von Skela behinderten sich Vinicius und Dabrowski gegenseitig, so dass der Frankfurter Kapitän wenig Probleme hatte, freistehend den Ball aus fünf Metern ins Tor zu köpfen. Postwendend antwortete Hannover mit dem Ausgleich. Vom Anstoß weg legte Kleber den Ball steil auf Brdaric, der in den Frankfurter Strafraum eindrang. Dort legte er den Ball quer auf den mitgesprinteten Stendel, der in die Flanke grätschte und den Ball im rechten oberen Toreck unterbrachte. Daraufhin zog sich Hannover tief in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Konter. Die Eintracht tat sich enorm schwer, den massiven Abwehrriegel der Hannoveraner in Verlegenheit zu bringen. Doch auch die Konter der 96er verpufften meist schon im Ansatz, so dass das Spiel im Mittelfeld versackte und echte Torchancen bis zur Halbzeit nicht mehr zu verzeichnen waren. Das Bild, das die Partie zum Schluß der ersten Halbzeit bot, setzte sich in Durchgang zwei fort. Während die Eintracht mit wenig Ideen versuchte die Deckung von Hannover auszuhebeln, verlegten sich die Niedersachsen aufs kontern. Erst nach einer Stunde wurde Hannover mutiger und spielte konzentrierter nach vorne. Doch dafür wurden sie sofort bestraft. Endlich hatte auch Frankfurt Raum zum kontern - der erste steile Ball auf Cha brachte sofort Probleme: Der Koreaner überlief Konstantinidis, der im Zweikampf Chas Arm festhielt. Cha kam zu Fall und Schiedsrichter Koop entschied auf Strafstoß. Eine umstrittene Entscheidung, da das Foul knapp ausserhalb des Strafraums stattgefunden hatte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Skela trocken ins linke untere Toreck. Diesmal schaffte es Hannover 96 nicht sofort zu antworten, ihre Bemühungen aber blieben meist Stückwerk und im Aufbau stecken. Frankfurt versuchte daraufhin zu kontern, konnte aber mit einigen guten Chancen nichts anfangen. In den letzten zehn Minuten machten die Frankfurter den Fehler sich vor das eigene Tor zu stellen und den Sieg heimmauern zu wollen. Hannover kam zu Torchancen im Minutentakt. Als drei Minuten vor Schluß Konstantinidis mit dem Ball am Fuß in den Frankfurter Strafraum eindrang, holte ihn Schur mit Schwung von den Beinen. Schiedsrichter Koop entschied ohne zu zögern auf Elfmeter. Christiansen verwandelte den Strafstoß mit Glück ins rechte untere Toreck. Das Unentschieden hilft Hannover um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu wahren, währen Frankfurt zwei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg verloren hat.