15:56 - 26. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Vranjes
Stuttgart

16:01 - 31. Spielminute

Tor 0:1
Szabics
Kopfball
Vorbereitung Hinkel
Stuttgart

16:04 - 34. Spielminute

Tor 0:2
Kuranyi
Rechtsschuss
Vorbereitung Hleb
Stuttgart

16:14 - 44. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Ümit Davala
Bremen

16:15 - 45. Spielminute

Foulelfmeter
Hleb
verschossen
Stuttgart

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Meißner
für Soldo
Stuttgart

16:41 - 55. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Kuranyi
Stuttgart

16:45 - 57. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Micoud
Bremen

16:45 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Charisteas
für Stalteri
Bremen

16:46 - 60. Spielminute

Tor 1:2
Charisteas
Rechtsschuss
Vorbereitung F. Ernst
Bremen

16:54 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Valdez
für Ailton
Bremen

16:56 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tiffert
für Heldt
Stuttgart

17:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Daun
für Ümit Davala
Bremen

17:03 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
F. Ernst
Bremen

17:09 - 84. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Krstajic
Bremen

17:14 - 89. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Stuttgart)
Bordon
Stuttgart

17:17 - 90. + 2 Spielminute

Tor 1:3
Tiffert
Rechtsschuss
Vorbereitung Hleb
Stuttgart

17:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Husterer
für Szabics
Stuttgart

BRE

VFB

Bundesliga

VfB im Stile einer Spitzenmannschaft

9. Spieltag, Werder Bremen - VfB Stuttgart 1:3 (0:2)

VfB im Stile einer Spitzenmannschaft

Nach dem 5:3 gegen Wolfsburg sah Bremens Trainer Thomas Schaaf keinen Grund, seine siegreiche Elf zu verändern und begann mit demselben Personal. Mit Gerber für Lahm nahm Stuttgarts Coach Felix Magath auf Seiten des VfB im Vergleich zur Partie gegen Köln (0:0) einen Wechsel vor.


Der 9. Spieltag im Überblick


Im Weserstadion bekamen 41.100 Zuschauer von Beginn an ansehnliche Fußball-Kost zweier technisch starker Teams serviert. VfB-Keeper Hildebrand hatte gleich eine Schrecksekunde zu überstehen, als ein 18-Meter-Aufsetzer von Lisztes nach 44 Sekunden fast die Werder-Führung bedeutet hätte. Das Leder prallte von Hildebrands Brust knapp den linken Pfosten ins Aus. Danach fand sich Stuttgart zuerst, bildete eine kompakte Einheit, die anfangs auch den Weg nach vorne suchte. Doch nach zehn Minuten verlor der VfB seine Linie, Werder erkämpfte sich im Mittelfeld ein Übergewicht, das in der ersten Großchance für Micoud mündete (11.). In der ersten Halbzeit sollte dies von den Chancen her gesehen für die Werderaner die beste Einschussgelegenheit bleiben, denn die Hanseaten verstanden es trotz deutlicher optischer Überlegenheit in den ersten 30 Minuten nicht, sich gegen die auch heute wieder kompakt stehende Defensive der Schwaben entscheidend in Szene zu setzen. Die Magath-Elf trat bis dorthin bis auf die Anfangsphase in der Offensive sehr verhalten auf, beschränkte sich fast ausschließlich aufs Zerstören. Dies sollte sich mit Hinkels Auftritt auf der rechten Außenbahn ändern. Der Nationalverteidiger war auf dem Weg nach vorne weder von Klasnic noch Stalteri zu bremsen, tunnelte den vorher schon ausgespielten, zurückgeeilten Kanadier an der Eckfahne und flankte auf den in der Mitte völlig freien Szabics. Der Ungar hatte keine Mühe, aus fünf Metern zur Führung einzuköpfen (31.). Und der VfB legte nach: Hleb hatte zuviel Raum und Zeit für den entscheidenden Pass in den Strafraum, wo sich Kuranyi im richtigen Moment gelöst hatte und mit rechts aus 13 Metern in die rechte untere Ecke einschoss (34.). Werder war geschockt, brachte vor der Pause nichts mehr zu Stande und hatte Glück, dass Keeper Reinke einen von Hleb geschossenen Foulelfmeter - der Schütze selbst war von Davala gefoult worden - kurz vor der Pause entschärfen konnte. Nach dem Wechsel blieb der VfB seiner taktischen, eher vorsichtigen Linie treu, ließ Bremen kommen. Und die taten sich wie im ersten Durchgang zunächst unheimlich schwer, sich Chancen zu erspielen. Erst nach 55 Minuten - Lisztes scheiterte an Hildebrand - wurde Werder gefährlicher. Coach Thomas Schaaf wechselte glücklich ein, brachte Charisteas, der prompt mit der ersten Ballberührung nach Ernsts Flanke von rechts aus fünf Metern den Anschlusstreffer erzielte und Hildebrands weiße Weste nach 885 Minuten (!) beschmutzte (60.). Allerdings hatte das Leder zuvor deutlich die Auslinie überschritten, der Treffer hätte also eigentlich nicht anerkannt werden dürfen. Die stärkste Phase der Heimelf brach an, gegen den in dieser Phase nur noch defensiv orientierten Vize-Meister hatten der ebenfalls gerade für den blassen Ailton eingewechselte Haedo-Valdez (69.) und Charisteas (75.) den Ausgleich auf dem Fuß. In der hektischen Schlussphase, die ihren Höhepunkt mit der Gelb-Roten Karte für Bordon (Ballwegschlagen, 88.) hatte, kam Bremen nicht mehr entscheidend in Schussposition, musste vielmehr nach einem Konter der Schwaben die Entscheidung hinnehmen. Tiffert erlöste seine Farben nach Pass von Hleb mit dem dritten Tor (90.+1).

Spieler des Spiels

Timo Hildebrand Tor

1,5
Spielnote

2
Tore und Karten

0:1 Szabics (31', Kopfball, Hinkel)

0:2 Kuranyi (34', Rechtsschuss, Hleb)

1:2 Charisteas (60', Rechtsschuss, F. Ernst)

1:3 Tiffert (90' +2, Rechtsschuss, Hleb)

Bremen

Reinke 2,5 - Ümit Davala 4,5 , Ismael 3,5, Krstajic 2,5 , Stalteri 5 - Baumann 3, F. Ernst 2 , Lisztes 3,5, Micoud 3 - Klasnic 3, Ailton 5

Stuttgart

Hildebrand 1,5 - Hinkel 2, Fernando Meira 3, Bordon 3,5 , Gerber 4 - Soldo 2,5 , Vranjes 3,5 , Hleb 2,5, Heldt 3,5 - Szabics 3,5 , Kuranyi 2,5

Schiedsrichter-Team

Thorsten Kinhöfer Herne

4,5
Spielinfo

Stadion

Weser-Stadion

Zuschauer

41.100 (ausverkauft)

In einer Partie zweier technisch starker Mannschaften erwies sich der VfB als das cleverere Team, nutzte seine Chancen konsequent und siegte gegen eine Bremer Elf, die ihre Überlegenheit nur unzureichend ummünzen konnte.