Stuttgarter Mittelfeldmann vor Wechsel in die 2. Liga

Stöger zieht es nach Paderborn

Neustart in Paderborn bahnt sich an: Stuttgarts Kevin Stöger.

Neustart in Paderborn bahnt sich an: Stuttgarts Kevin Stöger. imago

Zwischen beiden Vereinen soll Einigkeit herrschen, sowie auch zwischen dem SC Paderborn und dem Spieler selbst. Nach erfolgreichem Absolvieren des Medizinchecks wird Stöger einen Kontrakt bis 2018 bei den Ostwestfalen unterschreiben.

Erst im Sommer war Stöger von einer zweijährigen Ausleihe zum 1. FC Kaiserslautern nach Stuttgart zurückgekehrt. Nach einer insgesamt ordentlichen Saison, in der der Mittelfeldspieler in 30 Partien für die Roten Teufel auflief, dabei allerdings trotz guter Ansätze nur zwei Tore und drei Vorlagen beisteuerte (kicker-Notenschnitt: 3,20), wurde Stöger, der sich auch einen Verbleib bei den Pfälzern vorstellen konnte, wieder nach Stuttgart geholt.

Spielersteckbrief Stöger
22

Stöger Kevin

Fortuna Düsseldorf

Österreich

Spielerprofil
Bundesliga - 2. Spieltag
2. Spieltag
Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Borussia Dortmund
6
2
Bayern München
6
3
Bayer 04 Leverkusen
6
4
FC Schalke 04
4
5
1. FC Köln
4
6
VfL Wolfsburg
4
7
Hertha BSC
4
8
1. FSV Mainz 05
3
9
FC Ingolstadt 04
3
Tabelle Bundesliga
Trainersteckbrief Zorniger

Zorniger Alexander

vereinslos

Deutschland

Trainersteckbrief
Vereinsdaten VfB Stuttgart

Gründungsdatum09.09.1893

Mitglieder64.000

VereinsfarbenWeiß-Rot

Anschrift Mercedesstraße 109
70372 Stuttgart

Internetwww.vfb.de

Vereinsinfo
Vereinsdaten SC Paderborn 07

Gründungsdatum01.06.1985

Mitglieder5.338

VereinsfarbenBlau-Schwarz

Anschrift Paderborner Straße 89
33104 Paderborn

Internetwww.scp07.de

Vereinsinfo

Doch dort lief es nicht wie von beiden Seiten erhofft. Früh stellte sich heraus, dass der neue Trainer Alexander Zorniger nicht auf den jungen Österreicher baut. Der 47-Jährige bevorzugt schnelles Umschaltspiel, was nicht zu den Parade-Disziplinen Stögers zählt, der eher unter die Kategorie Edeltechniker fällt.

Bereits nach dem zweiten Trainingslager in der Schweiz, als der VfB in Konstanz gegen den FC Winterthur spielte, wurde Stöger - wie auch Vedad Ibisevic - nicht einmal in den 22 Mann umfassenden Kader berufen.

Da die Perspektive für den Offensivmann, der noch bis 2017 in Stuttgart unter Vertrag steht, mit Konkurrenten wie Daniel Didavi und Alexandru Maxim nicht gerade rosig aussieht, entscheidet sich das Talent nun für den Schritt in die 2. Liga und für einen Neustart beim SC Paderborn.

"Kevin ist ein absoluter Wunschspieler von mir. Er kann die entscheidenden Impulse im Zentrum setzen, ist selbst torgefährlich und kann finale Pässe spielen", sagt SCP-Cheftrainer Markus Gellhaus über den Neuen, der die Rückennummer 18 erhalten soll.

kid/Harald Kaiser