Hamburg: Djourou und Gregoritsch an Bord

Schaub-Berater: "HSV hat sich nicht gemeldet"

Soll im Fokus des HSV stehen: Louis Schaub (li.), Offensivspieler von Rapid Wien.

Soll im Fokus des HSV stehen: Louis Schaub (li.), Offensivspieler von Rapid Wien. imago

Die kolportierte fixe Ablöse schwankt, je nach Medienbericht, zwischen einer und 1,5 Millionen Euro. Doch ob sich die HSV-Fans wirklich Hoffnung machen dürfen auf den talentierten Linksfuß, bleibt mehr als ungewiss.

Schaubs Berater Rob Groener erklärte jedenfalls am Freitagmittag im Gespräch mit dem kicker: "Bei mir hat sich niemand aus Hamburg gemeldet. Deshalb gehe ich im Moment davon aus, dass an den Berichten nichts dran ist. Und Louis konzentriert sich voll auf Rapid."

Bundesliga - 2. Spieltag
Trainersteckbrief Labbadia

Labbadia Bruno

Spielersteckbrief Djourou

Djourou Johan

Spielersteckbrief Gregoritsch

Gregoritsch Michael

Spielersteckbrief Schaub

Schaub Louis

Hamburger SV - Vereinsdaten

Gründungsdatum

29.09.1887

Vereinsfarben

Blau-Weiß-Schwarz

Rapid Wien - Vereinsdaten

Gründungsdatum

08.01.1899

Soweit der Ist-Zustand, der sich bis 31. August zwar durchaus noch ändern kann. Aber: Sollte der HSV Schaub tatsächlich noch in der laufenden Transferperiode verpflichten wollen und bislang noch nicht mal Kontakt zu Spieler oder Berater aufgenommen haben, wäre das arg verwunderlich.

Eine klare Verstärkung wäre Schaub auf Anhieb kaum

Die Frage nach einer Sinnhaftigkeit des Transfers würde sich ohnehin stellen, bei allem Talent und aller Perspektive, die der Sohn des einstigen Frankfurter UEFA-Cup-Helden Fred Schaub mitbringt: Auf sämtlichen Offensivpositionen ist der HSV derzeit mindestens doppelt besetzt. Und: Eine klare Verstärkung wäre Schaub auf Anhieb kaum. Eine Anpassungszeit des Youngsters an die neue Liga wäre nur allzu normal - so dass Schaub fast zwangsläufig zunächst einmal in der derzeitigen graue Masse von Offensivkräften wie Müller, Ilicevic, Olic, Gregoritsch oder Stieber unterzugehen drohte.

Djourou und Gregoritsch sind an Bord

Ein "Schnellschuss" wäre daher auch für die Karriereplanung des Profis selbst zumindest fragwürdig. Wie auch immer: Im immens wichtigen Heimspiel gegen Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr) muss es ohnehin das bisherige Personal richten. Zumindest hier gibt es für Coach Bruno Labbadia gute Nachrichten: Kapitän Johan Djourou hat sich trotz seiner Adduktorenprobleme einsatzbereit gemeldet. Ebenso ist Michael Gregoritsch (nach Prellung) wieder an Bord.

Thiemo Müller

Geschichten und Personen aus 102-mal HSV gegen VfB