2. Bundesliga

Schwartz warnt vor überschwappender Arroganz

Droht dem Überraschungsteam Sandhausen der Ausverkauf?

Schwartz warnt vor überschwappender Arroganz

SV Sandhausen

Ob der SV Sandhausen in dieser Konstellation zusammen bleibt, ist offen. imago

Drei Spiele, drei Siege und ein sattes Torverhältnis von 13:4! Eindrucksvoll startete der als Abstiegskandidat gehandelte SV Sandhausen in die Spielzeit 2015/16. Aktuell stehen die Badener um die Top-Torschützen Andrew Wooten (fünf Tore) und Aziz Bouhaddouz (drei Treffer) trotz der drei Minuspunkte auf Rang vier. Eine Favoritenrolle vor dem Match mit den punktgleichen Heidenheimern erkennt Coach Schwartz aber nicht, vielmehr lobt er die Gäste von der Ostalb: "Es wird eine Mannschaft auf uns zukommen, die sehr stabil steht, die eingespielt ist, die nach vorne Tempo macht und die mit Schnatterer den Dreh- und Angelpunkt in ihrem Spiel hat."

Die gestählte SVS-Brust lässt der 48-Jährige allerdings auch nicht unerwähnt: "Man muss den Fokus darauf legen, unser Gesicht wieder zu zeigen. Das heißt, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen an Aggressivität, Laufbereitschaft, Teamgeist, Disziplin und vor allen Dingen den Siegeswillen an den Tag legen." Er warnte zugleich aber davor, dass die jüngst erlangte Euphorie "nie in Arroganz umschwappen" darf.

Spielersteckbrief Bouhaddouz
Bouhaddouz

Bouhaddouz Aziz

Spielersteckbrief Wooten
Wooten

Wooten Andrew

Spielersteckbrief F. Hübner
F. Hübner

Hübner Florian

Spielersteckbrief Paqarada
Paqarada

Paqarada Leart

Trainersteckbrief Schwartz
Schwartz

Schwartz Alois

Schwartz: "Hübner wird definitiv spielen"

Thema war zudem das noch bis 31. August geöffnete Transferfenster. Denn klar ist: Dem etatmäßig dünn aufgestellten Klub vom Hardtwald tut frisches Geld immer gut. Geld, das neben den begehrten Wooten und Bouhaddouz auch Innenverteidiger Florian Hübner (zwei Tore) und Flankengeber wie Freistoßschütze Leart Paqarada (drei Vorlagen) einbringen könnten.

Laut Schwartz zeigt die Konkurrenz auch Interesse an den vier Stammspielern, allen voran der von Sandhausen zuletzt mit 6:0 (!) abgefertigte SC Paderborn . Die Ostwestfalen werben nach dem Abgang von Uwe Hünemeier (Brighton & Hove Albion) um Abwehrrecke Hübner. SVS-Coach Schwartz wollte dazu aber nicht mehr sagen, nur: "Hübner wird definitiv in der Startelf stehen am Freitag. Wir glauben, dass Hübner noch viel Freude mit Sandhausen erleben kann und das viel Substanz in der Mannschaft steckt."

mag