Prömel debütiert beim KSC

Kauczinski: Sieben auf einen Streich

Markus Kauczinski nach dem Schlusspfiff in Frankfurt

Sichtbare Erleichterung: KSC-Coach Markus Kauczinski nach dem Schlusspfiff in Frankfurt. imago

Der KSC-Coach setzte bei den Hessen unter anderem auf eine neuformierte Abwehrreihe, in der rechts Grischa Prömel verteidigte, obwohl er nach seinem Wechsel von Hoffenheim nur dreimal mit der Mannschaft trainiert hatte. Links agierte Ylli Sallahi, in der Innenverteidigung kam neben Manuel Gulde Jan Mauersberger, der eigentlich schon ausgemustert war, zum Zug. "Im Fußball ändert sich vieles schnell. Ich habe immer an mich geglaubt", sagte der 30-Jährige, der wie seine Nebenleute einen zuverlässigen Job erfüllte.

Auch den schnellen Rückschlag nach bereits 24 Sekunden verarbeitete das Team gut. "Da waren wir kurz geschockt" gab Kauczinski zu, sah aber in der Folge guten Kombinationsfußball seiner Schützlinge, die phasenweise an die tollen Auftritte der Vorsaison erinnerten.

Hoffer: Spieler des Spiels

Als ständiger Unruheherd erwies sich Erwin Hoffer, der mit enormer Laufbereitschaft von der FSV-Deckung kaum einzufangen war und in dieser Verfassung auch den zum englischen Zweitligisten FC Burnley abgewanderten Toptorjäger Rouwen Hennings vergessen ließ. Der Österreicher avancierte zum "Spieler des Spiels" (kicker-Note 2), erzielte den Ausgleich und provozierte das Frankfurter Eigentor durch seinen immensen Einsatzwillen. "Man hat gesehen, dass wir gewinnen wollten. So müssen wir zu hundert Prozent weitermachen", blickte Hoffer bereits auf das Heimspiel im Wildpark gegen Duisburg (Samstag, 13 Uhr) voraus.

Kauczinski war schließlich froh, dass seine Maßnahmen gegriffen hatten: "Wir sind im Neuaufbau mit jungen Leuten und haben nach den Niederlagen die richtigen Schlüsse gezogen."

jch