Nürnberg: Sylvestr soll "dranbleiben"

Weiler baut auf "guten Teamspirit"

Club-Trainer René Weiler (Mitte) sieht einen guten Zusammenhalt in der Mannschaft.

Club-Trainer René Weiler (Mitte) sieht einen guten Zusammenhalt in der Mannschaft. imago

Angesprochen auf die finanzielle Situation, die Neuzugänge wohl nur zulässt, wenn andere Spieler verkauft werden, sagte Weiler, der gerne noch eine Verstärkung in der Offensive hätte, realistisch: "Ich habe einen Kader, mit dem ich von Spiel zu Spiel denke." Dieser sei "stark genug, um Punkte einzufahren". Mit allem anderen befasse er sich jetzt nicht.

Der Pokalsieg in Aalen im Elfmeterschießen (2:1) - immerhin der erste Einzug in die 2. Pokalrunde seit 2011 - habe keinen Stimmungswandel in der Mannschaft bewirkt. Schließlich sei ein Weiterkommen das Ziel gewesen. Generell sei die Stimmung in der Mannschaft aber nicht zu beklagen: "Wir haben einen guten Teamspirit."

Even Hovland, der nach seinem verunglückten Elfmeter am letzten Wochenende sehr niedergeschlagen wirkte, sei mental wieder auf der Höhe. Allerdings bescheinigte ihm Weiler, spielerisch noch nicht auf Topniveau zu sein: "Das wird er aber wieder werden." Dass er den Elfmeter hätte anders schießen können, "das weiß er selber".

Auf Jakub Sylvestr angesprochen, der seine Chance in Aalen nicht nutzen konnte und ein möglicher Verkaufskandidat sein könnte, fand Weiler eher aufmunternde Worte: Bei einem Torjäger komme es auch hin und wieder zu einer Durststrecke. Was fehlt, sei ein Erfolgserlebnis. Sylvestr müsse einfach "dranbleiben".

sam