DFB-Pokal

Röseler: "Dem BVB das Leben schwer gemacht"

CFC scheitert in der ersten Pokalrunde an Borussia Dortmund

Röseler: "Dem BVB das Leben schwer gemacht"

Henrikh Mkhitaryan, Nils Röseler (r.)

Feierte sein Startelf-Debüt in der neuen Saison: Nils Röseler (r.). imago

"Wir haben dem BVB das Leben lange schwer gemacht", fand Innenverteidiger Nils Röseler, "nach der Pause konnten wir sogar ein paar Nadelstiche setzen." Der gravierendste Unterschied war aber die Chancenverwertung. "Da hat man doch einen deutlichen Qualitätsunterschied gesehen", sagte der 23-Jährige - obwohl man beim BVB eben das Nutzen der eigenen Möglichkeiten als Problem ausmachte.

Röseler: "Für kommende Aufgaben empfohlen"

Für Röseler war es der erste Einsatz von Beginn an in dieser Saison. Der Innenverteidiger war für Christian Cappek in die Startelf gerückt. "Ich hatte in den Tagen zuvor schon eine gewisse Vorahnung, zwei Stunden vor dem Anpfiff habe ich dann schließlich erfahren, dass ich von Beginn an dabei bin", erzählte der Abwehrspieler. In der vergangenen Saison lief der Defensivmann in 34 Spielen für die Westsachsen auf (kicker-Durchschnittsnote 3,37). In der Partie gegen den Bundesligisten lieferte Röseler eine solide Vorstellung ab. "Ich habe mich für kommende Aufgaben empfohlen und dem Trainer gezeigt, dass er auf mich bauen kann", richtete Röseler schon schnell den Blick auf das nächste Punktspiel am Samstag in Cottbus. Aus dem Pokalspiel, ist sich Röseler sicher, wird die Mannschaft nun viel Positives für die kommenden Wochen mitnehmen: "Wir haben füreinander gekämpft und diszipliniert gespielt. Und dass wir gegen ein Team wie Dortmund die eine oder andere Chance hatten, sollte uns für das Offensivspiel Mut machen."

Heine: Individuelle Klasse und Passsicherheit machten den Unterschied

"Wir haben versucht, mit viel Leidenschaft und Laufbereitschaft dagegen zu halten", sagte CFC-Trainer Karsten Heine nach der Partie. "Dass Dortmund mit seiner individuellen Klasse und seiner exzellenten Passsicherheit zu Chancen kommt, konnten wir nicht verhindern. Und wir brauchten das nötige Glück, dass nicht jede Chance zu einem Tor führt."

"Wir hatten dagegen bei der Riesenchance von Tim Danneberg nicht das Glück", hadert Heine mit der ausgelassenen Großchance seines Mittelfeldspielers. "In der zweiten Halbzeit wollten wir mutiger spielen und hatten eine gute Druckphase, haben die Dinger aber nicht mit letzter Konsequenz ausgespielt. So war der Kuchen mit dem 2:0 gegessen, ein Weiterkommen wäre ein Wunder gewesen."

Nun gilt die volle Konzentration dem kommenden Spieltag in der 3. Liga. Am Samstag um 14 Uhr (LIVE! bei kicker.de) ist der CFC zu Gast bei Energie Cottbus.

kon/Knut Berger