Bremen II: 0:2-Heimspielniederlage gegen Energie Cottbus

Aycicek: "Wir müssen frecher werden"

Levent Aycicek

Statt mit der ersten Mannschaft nach London zu fliegen, gab er am Wochenende sein Drittligadebüt: Levent Aycicek. imago

"Wir sind gut in die Partie reingekommen und mussten dann nach einer Viertelstunde den Rückstand hinnehmen, wo wir nicht gut organisiert waren. Und in der Liga wird eben jeder kleine Fehler hart bestraft", resümierte Cheftrainer Alexander Nouri nach dem Spiel gegen die Cottbuser. Nach dem 0:1 fanden die Bremer zwar wieder ins Spiel, jedoch verhinderten clever verteidigende Lausitzer, dass sich die Hansestädter entfalten konnten. "Cottbus hat da sehr clever gespielt. Diese Erfahrungen müssen wir aber mitnehmen und sie werden uns weiterbringen. Die Plattform 3. Liga ist eine tolle Möglichkeit für die jungen Spieler, sich weiter zu entwickeln", sagte Nouri auf der Vereinswebsite weiter.

Mit dabei war auch Levent Aycicek, der eigentlich zum Erstligakader gehört. Während die anderen Spieler der Bundesligamannschaft zum Testspiel bei West Ham United reisten, gab der 21-Jährige sein Drittligadebüt. Aycicek nahm die Aufgabe dennoch gewissenhaft an: "Ich muss Spielpraxis sammeln, und wenn ich oben nicht spielen sollte, nehme ich einen Einsatz bei der U 23 gern mit."

Kazior: "Wir werden die spielfreie Woche nutzen, um weiter an uns zu arbeiten"

Zum Spiel gegen Cottbus sagte der offensive Mittelfeldspieler: "Cottbus ist körperlich echt stark gewesen. Da müssen wir mehr an uns arbeiten und vor heimischer Kulisse einfach frecher werden. Wir haben insgesamt ordentlich Fußball gespielt, auch nach dem Gegentreffer. Cottbus stand hinten aber sehr stabil und gefestigt, sodass wir leider nicht den Abschluss finden konnten."

Auch Kapitän Rafael Kazior lobte Energie und sah Defizite in der Offensive: "Es war ein typisches Drittligaspiel. Eine sehr abgezockte Cottbuser Truppe, die eiskalt vor dem Tor war. Da müssen wir noch einiges dazulernen, auch was die Effektivität angeht. Aber wir werden die spielfreie Woche nutzen, um weiter an uns zu arbeiten, und diese Lehren von heute nehmen wir mit."

kon/Stefan Freye