Fehleranfälligkeit beschert Düsseldorf den Fehlstart

Kramer: "Wir sind am Anfang eines Weges"

Plädiert für mehr Geduld nach dem Umbruch in Düsseldorf: Fortuna-Coach Frank Kramer.

Plädiert für mehr Geduld nach dem Umbruch in Düsseldorf: Fortuna-Coach Frank Kramer. imago

Große Ineffizienz vor dem Tor

Dabei hatte alles so gut angefangen: Nach nicht einmal zwei Minuten waren die Düsseldorfer dank Mathis Bolly bereits auf die Siegerstraße eingebogen. Auch in der Folge wirkte die erneut mit sechs Neuzugängen gespickte Kramer-Elf reif für den ersten Dreier der Saison. "Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben uns Möglichkeiten herausgespielt, das zweite Tor nachzulegen", wusste auch Kramer. Haken: Von den insgesamt 17 Torschüssen blieb Bollys aber der einzige, der den Weg ins Tor fand.

Spielersteckbrief Haggui

Haggui Karim

Spielersteckbrief Strohdiek

Strohdiek Christian

Spielersteckbrief Schmitz

Schmitz Lukas

Spielersteckbrief Liendl

Liendl Michael

Spielersteckbrief Bolly

Bolly Mathis

2. Bundesliga - Tabelle
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Nach einer halben Stunde stellte die Fortuna unerklärlicherweise den Vorwärtsgang ein - und zog sich zurück. "Auch nach der Pause waren wir nicht aktiv genug. Dafür sind wir bestraft worden", konstatierte Kramer hinterher. Noch deutlicher machte es Mittelfeldmotor Michael Liendl: "Wir kommen nur zu Problemen, weil es uns nicht gelungen ist, das zweite Tor nachzulegen. Dann kommen wir aus der Pause und produzieren unnötige Fehlpässe. Damit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht."

Pokalaufgabe in Essen als Stolperstein?

Speziell Christian Strohdiek, der im Sommer erst von Paderborn kam, war gegen die ehemaligen Kollegen besonders motiviert. "Man hat auf jeden Fall gesehen, dass wir uns unheimlich viel vorgenommen hatten." Bei der Umsetzung fand der 27-Jährige aber etliche Verbesserungspunkte: "Wir dürfen das Spiel niemals aus der Hand geben. Das Ergebnis ist für uns sehr enttäuschend."

Wir müssen in solchen Momenten aufmerksamer sein.

Kapitän Haggui über die Entstehung der Gegentore

Zumindest Kapitän Karim Haggui und dessen Chef plädierten unisono für Geduld. "Unsere Organisation war eigentlich in Ordnung, aber wir müssen in solchen Momenten aufmerksamer sein", so Haggui über die Entstehung der Gegentreffer. Für Kramer gehört das mit zum Entwicklungsprozess: "Wir sind am Anfang eines Weges." Auf diesem Weg folgt am Sonntag (16 Uhr, LIVE! bei kicker.de) der schwere Gang zu Rot-Weiss Essen in der ersten Pokalrunde. Darauf galt es nach der Niederlage auch schon den Fokus einzustellen: "Die Pleite ist sehr schmerzhaft, jetzt müssen wir uns am Sonntag im Pokal zusammenreißen. Um in Essen weiterzukommen, müssen wir dringend unsere Fehler abstellen", hofft Linksverteidiger Lukas Schmitz auf Besserung.

msc