Bundesliga

Hummels: "Gegen die Bayern agieren zu viele ängstlich"

Abwehrchef versteht Tuchels Zielsetzung

Hummels: "Gegen die Bayern agieren zu viele ängstlich"

Mats Hummels

Blickt optimistisch auf die neue Saison: Der Dortmunder Abwehrchef Mats Hummels. imago

Der 26 Jahre alte Innenverteidiger der Borussia setzt in dieser Hinsicht große Hoffnungen auf Trainer Thomas Tuchel. "Man hatte oft das Gefühl, dass viele andere Teams das Spiel gegen die Bayern vorher schon abgehakt hatten. Mainz mit Tuchel damals nicht, das ist mir aufgefallen."

Dass der neue Coach den unterlegenen Pokalfinalisten nach einer durchwachsenen Saison lediglich als "Herausforderer der Top 4" betrachtet, hält Hummels für nachvollziehbar. "Das ergibt doch Sinn, die Erwartungshaltung nicht gleich zu hoch zu setzen, wenn man neu bei einem Verein ist", betont der Weltmeister. "Uns Spielern ist jedoch klar: Für uns zählt nur Platz 1 bis 3 zu belegen, mindestens aber Platz 4. Dafür arbeiten wir."

Noch im Frühjahr hatte Hummels lange überlegt, Dortmund nach siebeneinhalb Jahren zu verlassen und ins Ausland zu wechseln. Doch offenbar konnte Tuchel in einem Vier-Augen-Gespräch Einfluss auf dessen Entscheidung nehmen. "Mir hat es sehr gut gefallen, was er damals gesagt hat, auch die Art und Weise, wie er es getan hat."

Angesprochen auf die eigene Leistung ordnet Hummels die vorige Saison als Ausrutscher ein, unter dem früheren Mainzer Coach hofft er, "dass ich jetzt wieder auf das alte Niveau zurückkomme".

Im Interview mit dem kicker verrät Mats Hummels außerdem, welche Ziele er sich in der Europa League setzt, was ihn an drei verlorenen Endspielen mit der Borussia am meistens nervt, wieso er mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte, wie wichtig ihm das Kapitänsamt ist und welchen Fußball die Fans der Borussia erwarten dürfen.

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