Bundesliga

Perfekt: Kuranyi kehrt in die Bundesliga zurück

Ehemaliger Nationalspieler wechselt zu 1899 Hoffenheim

Perfekt: Kuranyi kehrt in die Bundesliga zurück

Kevin Kuranyi

Aus dem kalten Russland geht's zurück ins aktuell heiße Deutschland: Kevin Kuranyi stürmt künftig für Hoffenheim. Getty Images

"Nach fünf Jahren in Russland bin ich hoch motiviert, mich noch einmal in der Bundesliga zu beweisen", sagte Kuranyi in einem offiziellen Statement der Hoffenheimer vom Freitag. Darin bestätigt der ambitionierte Verein aus dem Kraichgau außerdem die Vertragsdetails: Der 33-jährige Stürmer erhält einen zunächst bis zum Ende der laufenden Saison 2015/16 befristeten Vertrag. Kuranyi kommt ablösefrei vom russischen Premier-Ligisten FK Dynamo Moskau, bei dem er seit dem 1. Juli 2010 spielte und sogar zum Kapitän aufgestiegen war.

Die Rückkehr nach Deutschland sei für den Angreifer noch einmal eine große Herausforderung, "der ich mich mit Begeisterung stelle". Wegen seiner 56 Tore und 24 Vorlagen in 151 Pflichtspielen wollte Moskau eigentlich mit dem Angreifer verlängern, doch auch aus familiären Gründen zog es Kuranyi zurück in die alte Heimat. In Deutschland war der Ex-Nationalspieler einst schon für den VfB Stuttgart (40 Tore in 99 Spielen) und den FC Schalke 04 (71 Tore in 162 Spielen) gestürmt.

Spielersteckbrief Kuranyi
Kuranyi

Kuranyi Kevin

Spielersteckbrief Schipplock
Schipplock

Schipplock Sven

Trainersteckbrief Gisdol
Gisdol

Gisdol Markus

TSG Hoffenheim - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.07.1899

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Kuranyi wird bei 1899 offiziell am Donnerstag vorgestellt, ins aktuell stattfindende Trainingslager in Lilleström (Norwegen) reist er dagegen nicht nach.

Auf Schipplock folgt Kuranyi

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Das hielt Trainer Markus Gisdol aber nicht davon ab, sich bereits über seinen neuen Schützling zu äußern. Er freue sich auf eine "für beide Seiten sicher sehr spannende Zusammenarbeit. Kevin hat sich uneingeschränkt mit unserer Spielidee und unserer Art Fußball zu spielen identifiziert." Auch Alexander Rosen, der TSG-Direktor Profifußball, meldete sich zu Wort: "Wir sind in den intensiven Gesprächen mit Kevin nicht nur zur Auffassung gelangt, dass er sich bei uns noch einmal in der Bundesliga beweisen möchte, sondern er auch darauf brennt, mit seiner Persönlichkeit zur Entwicklung unserer jungen Mannschaft beitragen zu können." Außerdem sagt er: "Durch seine in vielen Jahren auf höchstem Niveau gemachten Erfahrungen im Profifußball wird das gesamte Team sowohl auf als auch neben dem Platz profitieren können."

Mit dieser Verpflichtung sorgte die TSG zudem direkt für eine Nachfolge des zum HSV abgewanderten Angreifer Sven Schipplock .

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