Karlsruhe: Wer spielt zum Auftakt hinten rechts?

Plötzlich hat KSC-Coach Kauczinski ein Problem

Markus Kauczinski

Kopfzerbrechen: Am Samstag startet der KSC in Fürth in die Saison - und Coach Markus Kauczinski ist nicht sorgenfrei. imago

Enrico Valentini? Fehlt mit einem Muskelfaserriss in der Wade mindestens drei Wochen. Matthias Bader? Muss wegen eines Außenbandrisses im Sprunggelenk rund vier Wochen pausieren. Sascha Traut? Verletzte sich am Innenband im Knie. Philipp Klingmann? Ließ der KSC mangels Perspektive gen Sandhausen ziehen. Eigentlich hätte Trainer Markus Kauczinski Rechtsverteidiger zu Genüge. Doch plötzlich ist der Posten hinten rechts in der Viererkette zur Baustelle mutiert.

Nun soll Martin Stoll Abhilfe schaffen. Der 32-Jährige ist von Ausbildungswegen zwar Innenverteidiger, wusste gegen Malaga aber auch auf der ungewohnten Position zu gefallen. Kauczinskis lakonisches Urteil nach dem 3:1-Erfolg im Testspiel gegen den spanischen Erstligisten: "Ordentlich!"

Für Stoll würde sich ein Kreis schließen

Auch Nachwuchsakteur Jannik Dehm, der die Rolle weitaus offensiver interpretiert als Stoll, machte gegen Malaga mit einer soliden Vorstellung auf sich aufmerksam. Dennoch wird wohl Stoll am ersten Spieltag in Fürth auflaufen. Gegen das Kleeblatt stand Stoll in der vergangenen Runde zum einzigen Mal in der Anfangsformation. Hinzu kamen lediglich zwei Jokereinsätze ab der 90. Minute. In gewisser Weise könnte sich für den Routinier im Stadion am Laubenweg also ein Kreis schließen.

lei