Bundesliga

Schmidts Lob für Jara und Zimling

Mainz: "Wackelkandidaten präsentieren sich"

Schmidts Lob für Jara und Zimling

Machen im Trainingslager in Frankreich auf sich aufmerksam: Die Mainzer Gonzalo Jara (li.) und Niki Zimling.

Machen im Trainingslager in Frankreich auf sich aufmerksam: Die Mainzer Gonzalo Jara (li.) und Niki Zimling. imago

Aus dem Mainzer Trainingslager in Evian-les-bains berichtet Benni Hofmann

Die Sachlage ist klar. Trotz Vertrags bis 2016 (Jara) und 2017 (Zimling) dürfen beide bei einem passenden Angebot wechseln. "Das hat Christian Heidel ja auch schon gesagt. Aber solange sie hier sind, sind sie volle Teammitglieder. Und wenn sie gut trainieren, greife ich auf sie zurück", erklärt Schmidt. Dass sie Optionen sind, zeigen sie in Evian-les-bains. Jara kommt dynamisch und agil daher, Zimling - nach einer verletzungsgeplagten Saison als Leihspieler bei Ajax endlich wieder gesund - bissig.

Spielersteckbrief Zimling

Zimling Niki

Spielersteckbrief Jara

Jara Gonzalo

Trainersteckbrief Schmidt

Schmidt Martin

1. FSV Mainz 05 - Vereinsdaten

Gründungsdatum

16.03.1905

Vereinsfarben

Rot-Weiß

"Niki präsentiert sich, ist in einer guten Verfassung. Gonzo ebenfalls. Sie lassen den Kopf nicht hängen. Im Gegenteil: Ich habe eher das Gefühl, die wollen in die Mannschaft." Liebe auf den zweiten Blick? Zimlings Konkurrenz auf der Sechs ist groß (Moritz, Frei, Baumgartlinger, Latza), Jara haftet aktuell der Makel seines Aussetzers bei der Copa America an . "Darüber haben wir nicht mit ihm gesprochen. Seine Zukunft ist losgelöst von dieser Aktion. Dass er sich verändern kann, haben wir ihm ja schon vorher gesagt", sagt Schmidt. Der Schweizer merkt aber an, dass der Defensivallrounder sich selbst geschadet hat. Zum einen habe der Chilene Halbfinale, Finale und so den Sieg seiner Elf bei der Südamerika-Meisterschaft verpasst, zum anderen seine Verhandlungsposition geschwächt.

Sportlich (Schmidt: "Wenn er ein Halbfinale und Finale spielt und Stammspieler ist, dann sieht das ganz anders aus.") wie medial. Denn wenn ihn nun jemand verpflichten wolle, dann "ist sofort wieder diese Geschichte in der Presse".