VfB siegt mit 13:0 beim TSV Ilshofen

Didavis Dreierpack bei Stuttgarter Schützenfest

Durchgesetzt: Stuttgart, hier mit Filip Kostic gegen Ralf Kettermann, gewann klar.

Durchgesetzt: Stuttgart, hier mit Filip Kostic gegen Ralf Kettermann, gewann klar. imago

Ohne Niedermeier (Rücken) und Neuzugang Insua startete der VfB sein Testspiel beim TSV Ilshofen. Personell liefen die Schwaben zunächst mit Vlachodimos im Tor auf, davor bildeten Klein, Schwaab, Sama und Hlousek die Viererkette. Das Mittelfeld war mit Maxim, Gruezo, Gentner und Kostic nominell sehr offensiv ausgerichtet, vorne stürmte das Duo Kliment/Ginczek. Sportlich brauchten die Stuttgarter bei sommerlichen Bedingungen dann aber eine Weile, um auf Touren zu kommen. Gentner war es schließlich, der den VfB in der 18. Minute in Führung brachte.

Nachdem sich Vlachodimos gegen Kurz ausgezeichnet hatte (19.), geriet der Verbandsligist zunehmend ins Hintertreffen – und das auf bittere Art und Weise: Wenzel unterlief ein Eigentor (29.). Der Anfang vom Ende, denn von da an ergriff der Bundesligist vollends das Kommando und sorgte rasch für klare Verhältnisse: Kostic stellte zuerst auf 3:0 (32.) und legte anschließend das 4:0 von Ginczek auf (43.), ehe Sama nach Maxim-Freistoß per Kopf den 5:0-Halbzeitstand markierte (45.).

In der Pause wechselte Zorniger gleich neunmal, also beinahe das komplette Team. Nur Vlachodimos und Hlousek überstanden die Rotation. Der Spiellaune der Gäste tat dies keinen Abbruch: Didavi (58., 68., 72.) per Dreierpack sowie Harnik (63., 82.), Stöger (70.) und Kiesewetter (77., 87.) machten den klaren Sieg perfekt.

Unter dem Strich blieb festzustellen, dass der VfB gerade offensiv überzeugte, wenngleich der enorme Qualitätsunterschied nicht außer Acht gelassen werden darf. Auch Zorniger gefiel, was er gesehen hatte. "Wir wollen das Spiel auf unsere Seite ziehen, das ist uns gut gelungen", sagte der Coach und erklärte: "Das ist der Weg, den wir gehen wollen."

TSV Ilshofen – VfB Stuttgart 0:13 (0:5)

Aufstellung 1. Hälfte: Vlachodimos – Klein, Schwaab, Sama, Hlousek – Maxim, Gruezo, Gentner, Kostic – Kliment, Ginczek
Aufstellung 2. Hälfte: Vlachodimos – Ferati, Ristl, Hlousek, Heise – Rupp, Serey Dié, Didavi, Stöger – Harnik, Kiesewetter
Tore: 0:1 Gentner (18.), 0:2 Wenzel (29., ET), 0:3 Kostic (32.), 0:4 Ginczek (43.), 0:5 Sama (45.), 0:6 Didavi (58.), 0:7 Harnik (63.), 0:8 Didavi (68. FE), 0:9 Stöger (70.), 0:10 Didavi (72.), 0:11 Kiesewetter (77.), 0:12 Harnik (82., FE), 0:13 Kiesewetter (87.)

drm