Bundesliga

Schmidt: Test-Verteidiger "keine Option" für die Liga

Moritz und Zimling springen in der Innenverteidigung ein

Schmidt: Test-Verteidiger "keine Option" für die Liga

Keine echte Option für die Innenverteidigung: Niki Zimling.

Keine echte Option für die Innenverteidigung: Niki Zimling. imago

Niko Bungert, Stefan Bell, Gonzalo Jara und Leon Balogun. In der Theorie haben die Rheinhessen genug Substanz für die Innenverteidigung im Kader. Die Praxis allerdings sieht so aus: Balogun ist für die Position hinten rechts vorgesehen, soll sich dort mit Daniel Brosinski ein Duell liefern. Und Jara, der rechtzeitig zum offiziellen Team-Fotoshooting am Sonntag von der Copa America zurückgekehrt war, dürfte bei einem entsprechenden Angebot trotz Vertrages bis 2016 gehen. Dies ist weniger auf seine fragwürdige Aktion gegen den Uruguayer Edinson Cavani beim 1:0-Viertelfinalsieg Chiles zurückzuführen, wegen der er den Finalerfolg gegen Argentinien verpasste, sondern vielmehr darauf, dass der 29-Jährige sportlich nicht die von den Verantwortlichen erhoffte Rolle spielte.

Bleiben noch Bell und Bungert - daher ist Manager Christian Heidel aktuell auf der Suche nach Alternativen. Ein dritter Mann mit Erfahrung soll kommen. Innenverteidiger Nummer vier kann laut Martin Schmidt "gerne einer aus der U23 sein. Ob nun Alexander Hack, Tevin Ihrig oder Fabian Kalig, das wird man sehen“, erklärte der Mainzer Coach.

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Der muss aktuell flexibel sein, um in den Trainingspartien und den Testspielen zwei Innenverteidigerpärchen aufbieten zu können. Christoph Moritz und Niki Zimling springen in der Regel ein, so auch beim 6:1 in Salmrohr am Samstag. Schmidt sieht darin aber für den Ernstfall "keine Option", wie er dem kicker sagte. Das seien für diese Rolle eher Lückenfüller. Deshalb wird der Transfermarkt weiter sondiert.

Benni Hofmann