Kein Handgelenksbruch bei Koruk

Fortuna Köln: Fink kehrt zurück

Tobias Fink

Kehrt nach rund dreimonatiger Verletzungspause wieder ins Mannschaftstraining zurück: Tobias Fink. imago

Im Abschlusstraining vor dem Spiel gegen den VfB Stuttgart II zog sich Fink Anfang April einen Muskelbündelriss zu und fiel seitdem aus. Zuletzt befand er sich im Aufbautraining, nun kehrt der 31-Jährige am Samstag ins Mannschaftstraining zurück. Am Sonntag geht es dann mit der restlichen Mannschaft ins Trainingslager.

"Tobias konnte zuletzt bereits große Trainingsinhalte mit der Mannschaft absolvieren. Er wird nun wieder in vollen Intensitäten und Umfängen mit einsteigen und ins Trainingslager nach Leiwen mitreisen", sagte Christian Osebold, Leiter der medizinischen Abteilung von Fortuna Kölnn auf der Vereinshomepage. Ob es bereits für einen Einsatz am Sonntag beim Testspiel gegen die Luxemburger von Jeunesse Esch reicht, wird kurzfristig entschieden.

Spielersteckbrief Poggenborg

Poggenborg André

Spielersteckbrief T. Fink

Fink Tobias

Spielersteckbrief Boss

Boss Tim

Spielersteckbrief Koruk

Koruk Serhat

Trainersteckbrief Koschinat

Koschinat Uwe

Fortuna Köln - Vereinsdaten

Gründungsdatum

21.02.1948

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Auch mit dabei ist wahrscheinlich Koruk. Nachdem der 19-jährige Stürmer beim 2:1-Testspielsieg gegen die SSVg Velbert aufgrund einer Handgelenksverletzung vorzeitig vom Platz musste, gab es bereits nach den Untersuchungen am Abend Entwarnung: eine Fraktur des Handgelenks konnte ausgeschlossen werden. "Bei Untersuchungen im Eduardus Krankenhaus konnte in den vergangenen Tagen keine weitere schwerwiegende Verletzung diagnostiziert werden", sagte Osebold. "Serhat hat sich lediglich eine schwere Stauchung des Handgelenkes zugezogen. Möglicherweise wird er bereits am Samstag mit einer Spezialschiene wieder trainieren und am Sonntag mit ins Trainingslager reisen können."

Poggendorf bleibt die Nummer eins

Während sich die einen Spieler mit Verletzungen und ihrer Rückkehr herumschlagen, scheint die Frage nach der Nummer eins schon längst geklärt zu sein. Coach Koschinat hat eine klare Vorstellung, wer der Chef im Kasten sein wird: "Boss ist der Herausforderer. Poggenborg hat drei Jahre hintereinander auf einem sensationell hohen Niveau gespielt und ist auch als Typ ein unglaublich wichtiger Spieler in meiner Mannschaft."

Aber auch der Neuzugang bekommt lobende Worte. Bei Bosse sehe der Fußballlehrer in jedem Training, dass er stabil auf hohem Niveau spielen könne. "André darf sich deswegen natürlich nicht allzu viel erlauben", erklärt Koschinat. "Aber das ändert nichts daran, dass er für mich zu den besten Torhütern der 3. Liga gehört."

kon / Philip Sagioglou