Bayern-Vorstandsboss fordert Konkurrenzdruck

Rummenigge: Spieltagszerstückelung bringt kaum Geld

Karl-Heinz Rummenigge

"Wir müssen den englischen Weg gehen", fordert Karl-Heinz Rummenigge in Sachen TV-Vertrag. imago

"Großes Geld wird nicht durch mehr Spieltage erzielt, sondern durch Konkurrenz", sagte Rummenigge am Donnerstag in München: "Wir müssen den englischen Weg gehen und mehr Teilnehmer in den Pay-TV-Markt bringen. Wir müssen den Konkurrenzdruck verstärken, um die Preise zu erhöhen."

Zuletzt war bekannt geworden , dass die DFL bei der Ausschreibung der Medienrechte für die kommende Periode ab der Saison 2017/18 unter anderem neue Anstoßzeiten ins Gespräch bringt - in erster Linie zur Entlastung der international vertretenen Bundesligisten. Für den neuen TV-Vertrag werden die Rechte im April 2016 vergeben, er soll erstmals die Milliarden-Schallmauer durchbrechen. Zum Vergleich: Die Premier League kassiert künftig für drei Jahre 6,9 Milliarden Euro.

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Rummenigge: "In Österreich kennt man uns jetzt"

"Dass uns die Engländer davon gerannt sind, ist kein Zufall. Die gehen in alle Erdteile", sagt Rummenigge, verbunden mit dem Wunsch, "dass viele Klubs aus der Bundesliga nach China oder in die USA gehen, um den Markennamen der Liga zu stärken. Man muss Präsenz zeigen."

Es sei zwar "bequem", dass sich etliche Bundesligisten derzeit in Österreich oder in der Schweiz auf die neue Saison vorbereiten würden, aber von der wirtschaftlichen Daten her sei das ein Fehlgedanke: "In Österreich kennt man uns jetzt gut."

jpe/sid

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