Neitzel: "Der Kader ist qualitativ besser als letztes Jahr"

Lindner nicht mehr im Kieler Profikader

Jaroslaw Lindner

Gehört ab sofort nicht mehr zum Profikader der Störche: Jaroslaw Lindner. imago

Lindner stand in der abgelaufenen Drittliga-Saison 20-mal für die Störche auf dem Platz, spielte aber nie über die volle Distanz. Insgesamt kam der 27-Jährige 26-mal in der 3. Liga für die Kieler zum Einsatz. Vor seiner Zeit in Schleswig-Holstein war er zwischen 2004 und 2010 an Hannover 96 gebunden, bei denen der offensive Mittelfeldmann aber meist in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde (ein Spiel in der Bundesliga).

Kiels Geschäftsführer Wolfgang Schwenke sagte über den wechselwilligen Lindner: "Jaroslaws Verhalten, während der wichtigen Vorbereitung ein Probetraining bei einem anderen Verein zu absolvieren, spricht dafür, dass er sich mit unserem Weg nicht mehr identifizieren kann. Daher haben wir uns entschlossen, dass er ab jetzt nicht mehr zur 1. Mannschaft gehört." Bis Lindner einen neuen Verein gefunden hat, bietet ihm der Verein die Möglichkeit an bei der U 23 mitzutrainieren.

Spielersteckbrief Lindner

Lindner Jaroslaw

Sportfreunde Lotte

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Spielerprofil
Trainersteckbrief Neitzel

Neitzel Karsten

vereinslos

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Trainersteckbrief
Vereinsdaten Holstein Kiel

Gründungsdatum07.10.1900

Mitglieder1.725

VereinsfarbenBlau-Weiß-Rot

Anschrift Steenbeker Weg 150
24106 Kiel
E-Mail: info@holstein-kiel.de

Internetwww.holstein-kiel.de/

Vereinsinfo

Neitzel: "Wir müssen richtig was tun"

Unterdessen bereitet sich Cheftrainer Karsten Neitzel mit der Mannschaft auf die neue Spielzeit vor. Mit zehn Abgängen und neun Neuzugängen tat sich in den letzten Wochen einiges. Zum stark veränderten Kader sagte Neitzel: "Ich glaube, wir haben einen ausgewogenere Mannschaft als im letzten Jahr. Der Kader ist nicht größer geworden, ich denke aber qualitativ besser."

Über das, was sich Holstein Kiel für die neue Saison vornimmt, sagte der Coach: "Wir wollen das Maximum. Aber wo das ist, das kann man im Fußball nicht allzu oft sagen. Wir haben letztes Jahr gesagt, wir wollen einen kleinen Schritt machen. Jetzt haben wir ein ganz großen gemacht, aber ich möchte nicht, dass der uns jetzt auf den Hinterkopf fallen lässt. Und dafür müssen wir richtig was tun und auch die eine oder andere richtige Entscheidung treffen."

kon / Florian Sötje