Der neue Trainer hält große Stücke auf den Innenverteidiger

Zorniger würde Rüdiger gerne halten

Alexander Zorniger

Verriet bezüglich Antonio Rüdiger seine Sicht der Dinge: VfB-Coach Alexander Zorniger. Getty Images

Zwar gibt es keine brandheißen Entwicklungen, was den seit Wochen im Raum stehenden Transfer Rüdigers angeht. Aber es scheint, dass eine Verpflichtung des Defensivspielers, der bei den Schwaben noch mit einem Vertrag bis 2017 ausgestattet ist, für einen Bundesligaklub wohl den Rahmen sprengen würde.

Recht bald war Bayer Leverkusen aus dem Rennen um das VfB-Talent ausgestiegen - eine Ablöse im zweistelligen Millionenbereich war und ist man beim Werksklub nicht zu zahlen bereit. Und die soll es nach den Vorstellungen der Stuttgarter schon sein: Bei einem Verkauf soll Rüdiger, der seinen nächsten Karriereschritt anstrebt, zwischen 15 und 20 Millionen in die Kassen spülen. Summen, die auch der finanzstarke VfL Wolfsburg derzeit nicht zu stemmen gewillt ist.

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Wer konkretisiert sein Interesse?

So bleibt im Falle des Falles ein Wechsel ins Ausland, Interesse war aus der Premier League sowohl von West Ham United als auch dem FC Chelsea kolportiert worden. Auch der FC Porto, AS Monaco und der FC Valencia befassen sich mit dem deutschen Nationalspieler.

Robin Dutt betont, dass für den Verein "kein Verkaufsdruck" bestehe. Der Sportvorstand wäre auch nicht gerade traurig, würde es nicht klappen mit einem Verkauf. "Ohne dass ich weiß, ob sie auch in der nächsten Saison die Innenverteidigung bilden: Toni und Timo (Baumgartl, Anm. d. Red.) haben es letzte Saison sehr gut gemacht. Wenn Toni hierbleibt, freuen wir uns, in der Abwehr auf zwei Eigengewächse setzen zu können."

Ein Super-Kicker.

VfB-Coach Alexander Zorniger über Antonio Rüdiger

Alexander Zorniger betrachtet die Angelegenheit naturgemäß aus dem Blickwinkel des Trainers, er würde Rüdiger durchaus gerne behalten. "Er ist ein Super-Kicker, er hat alles, was man braucht." Dieses Lob spricht eindeutig für einen gern gesehenen Verbleib des Nationalspielers, eine klare Voraussetzung aber knüpft der Stevens-Nachfolger an seine Wertschätzung: "Wenn er für sich entscheidet, dass der VfB in seiner jetzigen Entwicklungsphase für ihn der richtige Verein ist - jederzeit."

George Moissidis/jch