Bundesliga

Mainz macht den Muto-Wechsel perfekt

Japanischer Nationalspieler unterschreibt für vier Jahre

Mainz macht den Muto-Wechsel perfekt

Yoshinori Muto

Demnächst für Mainz unterwegs: Yoshinori Muto. imago

Schon Anfang April war das Interesse der Rheinhessen an Muto publik geworden, der Bundesligist sah sich im Werben um den Offensivspieler aber namhafter Konkurrenz ausgesetzt. So stand Muto zwischenzeitlich auch beim FC Chelsea auf dem Zettel, seine Wahl fiel aber letztlich auf Mainz.

Eine Entscheidung, die Muto "sehr bewusst für seine sportliche Perspektive bei Mainz 05 getroffen hat", wie Manager Christian Heidel betont. Für den Klub, bei dem sich Nationalmannschaftskollege Shinji Okazaki (zwölf Saionstore, kicker-Note 3,41) gut zurechtfindet.

Während Okazaki beim FSV aber zumeist in der vordersten Spitze zu finden ist, soll Muto über außen für Gefahr sorgen. "Wir sind uns schon seit längerer Zeit sicher, dass Yoshinori Muto mit seinen Qualitäten die von uns gesuchte Verstärkung für die offensiven Außenbahnen ist", erklärt Heidel. Eine Einschätzung, die Trainer Martin Schmidt teilt: "Wir haben Yoshinori Muto schon längere Zeit beobachtet, auch weil wir sicher sind, das er zu Mainz 05 und unserer Spielweise passt. Er ist ein schneller, wendiger und technisch hoch veranlagter Angreifer für die Außenbahnen, der uns auf diesen Positionen zusätzliche Qualität bringt."

Das soll Muto auch langfristig tun. Bei den Mainzern bekommt er einen Vierjahresvertrag bis 2019. Der abgebende FC Tokio, aus dessen Jugendakademie der elffache Nationalspieler (ein Tor) stammt, kassiert knapp drei Millionen Euro für den Transfer. Beim Hauptstadtklub hatte Muto 2014 seinen ersten Profivertrag bekommen. In der aktuellen Spielzeit der japanischen J-League, die im März begann, unterstrich er seinen Torriecher mit neun Treffern in 14 Spielen. Per Elfmeter verhalf er dem FC Tokio am Samstag zum 2:1-Sieg über Kashiwa Reysol und damit auch zum Sprung auf Tabellenrang drei.

bru