Der Spanier wäre gerne geblieben, der VfB entschied sich dagegen

Unschöne Überraschung für Romeu

Stuttgarts Romeu darf nicht beim VfB bleiben.

Abschied: Stuttgarts Romeu darf nicht beim VfB bleiben. imago

"Der VfB hat Kontakt mit Michael Emenalo aufgenommen, dem Sportdirektor von Chelsea", hatte der Spanier nach dem 2:1 gegen den HSV gegenüber dem kicker offen erzählt. "Jetzt bringen wir die Saison gut zu Ende, dann werden wir reden. Ich kann mir vorstellen, zu bleiben."

Glaubhafte Worte des früheren Barca-Spielers, der sich als spiel- und zweikampfstarker Mittelfeldmann und als absoluter Musterprofi präsentierte. Dass er in der Rückrunde seinen Stammplatz an Neuzugang Serey Dié abgeben musste, spornte ihn eher an, als dass es ihn demotivierte. "So ist eben der Fußball", meinte Romeu, der sich heute über Twitter und Instagram von Klub und Fans verabschiedet hat.

Er hebt vor allem die Unterstützung der Fans hervor. "Ich habe nie so treue Fans gesehen. Ich weiß nicht, ob ich jemand wie euch in Zukunft finden kann. Ihr seid großartig." Er werde "in Stuttgart ein Stückchen meines Herzens lassen".

Große Worte des Spaniers, von dessen sportlicher und menschlicher Qualität die Stuttgarter nie genug haben könnten. Doch für die Doppelsechs stehen den Schwaben mit Dié, Gentner, Gruezo und dem aus der eigenen Jugend aufrückenden Mart Ristl vier Profis zur Verfügung.

Kein Platz für Romeu, den in Chelsea wahrscheinlich die nächste Ausleihe erwartet, sein Vertrag läuft noch bis Ende Juni 2017.

George Moissidis