Stuttgart: Didavi, Baumgartl und Rüdiger brechen ab

Stuttgarter Spione in Paderborn?

Letzte Einheiten: Huub Stevens schwört sein Team am Donnerstag auf Paderborn ein.

Letzte Einheiten: Huub Stevens schwört sein Team am Donnerstag auf Paderborn ein. imago

Die Rechnung für den VfB ist am Samstag (LIVE! ab 15.30 Uhr bei kicker.de) denkbar einfach. Mit einem Sieg hat man unabhängig vom HSV-Ergebnis gegen Schalke 04 den Klassenerhalt geschafft. Für Rechenspielchen ist in Stuttgart niemand zu haben. "Wir haben immer gesagt, dass wir uns auf das nächste Spiel fokussieren, das andere kannst du nicht beeinflussen", unterstrich der Niederländer am Donnerstag erneut.

Christian Gentner sieht es ähnlich, rechnen bringe nichts. "Wir wissen, dass wir unseren Job erledigen müssen. Ausrutscher verboten", weiß der Kapitän, der eine besondere Verantwortung bei sich sieht.

Fußball ist für die Fans. Du kannst nicht immer ohne die Öffentlichkeit trainieren.

Huub Stevens zur öffentlichen Einheit am Donnerstag

Trotz des bevorstehenden Endspiels gab man sich heute ganz offen, absolvierte eine öffentliche Einheit. Man müsse die Fans auch an die Mannschaft ranlassen, begründet Stevens die Maßnahme. "Fußball ist für die Fans. Du kannst nicht immer ohne die Öffentlichkeit trainieren. Manche Vereine vergessen das manchmal. Die Fans sind ganz wichtig." Knapp 2000 Schwaben haben eine Karte für die Partie beim SCP erhalten, der Schwarzmarkt blüht im Internet aber bereits. Es wird erwartet, dass viele Fans auch ohne Ticket die Reise antreten werden, obwohl der Verein auf seiner Website bereits davor warnt.

Vor Paderborn warnte Coach Stevens eindringlich. Auch der Aufsteiger sei reifer geworden, bereits im Hinspiel hat es für den VfB nur zu einem sehr enttäuschenden torlosen Remis gereicht. Zu seiner Aufstellung wollte sich Stevens nichts entlocken lassen. Oriol Romeu, Daniel Didavi, Timo Baumgartl und Antonio Rüdiger haben das Training am Donnerstagvormittag wegen muskulärer Beschwerden abgebrochen, das sei aber eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen.

Auf den Gegner werde man sich genau einstellen, eine Stuttgarter Spionage-Aktion ist aber offenbar gescheitert. "Sechs Leute haben wir nach Paderborn geschickt", scherzte Stevens, allerdings flog man auf, "die mussten wieder umdrehen. Tja, Pech gehabt." Man darf aber schon davon ausgehen, dass es Späher gibt, denn Stevens sagte auch, dass er es nicht sagen würde, wenn man es machen würde. "Das ist ganz normal, dass jeder Verein versucht, in Erfahrung zu bringen, wie der Gegner auftreten wird."

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