2. Bundesliga

Feick darf nur noch einmal ran

Aalen muss in Düsseldorf beide Außenverteiger ersetzen

Feick darf nur noch einmal ran

Arne Feick

Bitterer Abgang gegen Bochum: Arne Feick. imago

"Wir sind jetzt zum Gewinnen verdammt", hatte VfR-Coach Stefan Ruthenbeck noch vor der Partie gegen Bochum ausgegeben. Doch daraus wurde nichts. Nach gut einer Viertelstunde geriet Aalen in Rückstand, nach Platzverweisen gegen VfL-Torschütze Onur Bulut und Feick schraubten die Gäste das Ergebnis zwischenzeitlich auf 4:0 in die Höhe. Markus Steinhöfer per Elfer und Orhan Ademi konnten nur noch auf 2:4 verkürzen. Zu wenig, um den Sturz ans Tabellenende zu verhindern, da St. Pauli und Aue Siege einfuhren.

Drei Spiele bleiben Aalen nun noch, um sich wieder aus dem Keller zu befreien, "heiße Spiele", wie Ruthenbeck weiß. Dabei muss der VfR allerdings zunächst ohne seine etatmäßigen Außenverteidiger auskommen. Ofosu-Ayeh muss am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) bei Fortuna Düsseldorf eine Gelbsperre absitzen, Feick fehlt rotgesperrt. Ersetzen sollen das Duo Sascha Mockenhaupt und Dennis Chessa.

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Der 27-jährige Feick wurde nach seiner Roten Karte vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes "wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall" für zwei Spiele gesperrt. Feick hatte am Sonntag seinen am Boden liegenden Gegenspieler Bulut geohrfeigt. Damit wird der Linksverteidiger, der im bisherigen Saisonverlauf nur wegen einer Gelbsperre einmal nicht in der Startformation stand, nur noch am letzten Spieltag bei Aalens Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (24. Mai) zum Einsatz kommen können. Anschließend könnte es natürlich noch eine "Zugabe" geben - in Form der Relegationsspiele gegen den Dritten der 3. Liga.

bru