Mittelfeldspieler erlitt Muskelfaserriss

Die nächste Hiobsbotschaft: Rode fällt aus

Sebastian Rode

Fällt für das Duell in Barcelona aus: Münchens Mittelfeldrenner Sebastian Rode. imago

Der Ex-Frankfurter hatte sich in der Rückrunde dank seiner Lauf-und Zweikampfstärke zu einer starken Mittelfeld-Variante für den katalanischen Trainer entwickelt.

In seiner Premierensaison beim deutschen Rekordmeister kam der 23-Jährige bislang auf 21 Bundesliga-Spiele und sechs Einsätze in der Königsklasse.

Nicht wenige sahen Rode als möglichen Startelf-Kandidaten für das Halbfinal-Hinspiel am Mittwochabend im Camp Nou.

Sein letztes Pflichtspiel absolvierte Rode als Rechtsverteidiger beim 1:0-Heimsieg gegen Hertha BSC am 30. Spieltag. Im Halbfinale des DFB-Pokals gegen Borussia Dortmund (0:2 i.E.) saß er 120 Minuten auf der Ersatzbank, beim jüngsten 0:2 in Leverkusen musste er kurzfristig wegen muskulärer Probleme passen.

Lewandowski hebt mit ab: "Wir schauen morgen"

Im Gegensatz zu Rode machte Stürmer Robert Lewandowski die Reise nach Barcelona mit. Der 26-Jährige hatte im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den BVB einen Oberkiefer- und Nasenbeinbruch sowie eine Gehirnerschütterung erlitten. Lewandowski hofft, in Barcelona mit einer Spezialmaske spielen zu können. "Wir schauen morgen", ließ sich der Ex-Dortmunder vor dem Abflug lediglich entlocken.

Nicht dabei ist indes erwartungsgemäß Franck Ribéry. Der 32-jährige Franzose laboriert immer noch an den Folgen einer Sprunggelenkverletzung vom 11. März. Trainer Guardiola fehlen bei seinem Ex-Klub zudem Offensivmann Arjen Robben (Muskelbündelriss in der linken Wade), Defensivspieler Holger Badstuber (Oberschenkelmuskelriss) und Allrounder David Alaba (Innenbandriss im linken Knie).

Mounir Zitouni