Trainer sehen Stadiongröße kritisch

DFB-Pokalfinale bleibt drei weitere Jahre in Köln

Probestehen mit dem Pott im Rhein-Energie-Stadion Köln: Inka Wesely (Potsdam), DFB-Direktorin Steffi Jones, Bürgermeister Dr. Ralf Heinen und Viola Odenbrecht (Wolfsburg, v.l.)

Probestehen mit dem Pott im Rhein-Energie-Stadion Köln: Inka Wesely (Potsdam), DFB-Direktorin Steffi Jones, Bürgermeister Dr. Ralf Heinen und Viola Odenbrecht (Wolfsburg, v.l.) imago

Bis 2009 hatte das Frauen-Pokalfinale viele Jahre lang vor dem Männer-Endspiel in Berlin stattgefunden, im Folgejahr zog es nach Köln um. Der Vertrag lief bis 2015. "Es war genau die richtige Entscheidung, das Finale von dem der Männer in Berlin abzukoppeln und dem Frauenfußball in Köln eine eigene Bühne zu geben", betonte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Ganz offiziell wird der Vertrag am Rande des Endspiels zwischen Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg am Freitag (17.15 Uhr) unterzeichnet. Dafür wurden bereits über 16.000 Karten verkauft. "Es ist ein positives Zeichen, dass sich der Zuschauerzuspruch in Bereichen eingependelt hat, die sonst nur unsere Frauen-Nationalmannschaft erreicht. Wir arbeiten weiter daran, die Attraktivität des Finales der Frauen zu erhöhen, die Abläufe und Strukturen zu optimieren sowie das Konzept weiterzuentwickeln", sagte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.

DFB-Pokal Frauen - Finale in Köln
Finale in Köln

Das Finale

Die Trainer der beiden Finalisten sehen die Größe des Kölner Stadions kritisch: "Wer das Spiel im TV anschaut, sieht ein halb volles Stadion. Da könnte man überlegen, in ein kleineres Stadion zu gehen", sagte Potsdams Trainer Bernd Schröder auf der Pressekonferenz am Donnerstag. VfL-Coach Ralf Kellermann ergänzte: "Eine Größe von 25.000 bis 30.000 und ein ausverkauftes Stadion wären wünschenswert."

cfl/dpa/sid