Nürnberg: Gegen Sandhausen "weiter mutig nach vorne spielen"

Club bangt um Duo - Koch wieder dabei

Trainierte am Mittwoch erstmals wieder komplett mit der Mannschaft: Nürnbergs Robert Koch (re.), hier im Zweikampf mit Lauterns Michael Schulze.

Trainierte am Mittwoch erstmals wieder komplett mit der Mannschaft: Nürnbergs Robert Koch (re.), hier im Zweikampf mit Lauterns Michael Schulze. imago

Der letzte Sieg des 1. FC Nürnberg datiert vom 22. Februar gegen Fortuna Düsseldorf (3:1). Jetzt kommt mit dem SV Sandhausen eine Truppe, die im Jahr 2015 bislang sehr stark aufspielt. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz verlor von zehn Partien nur eine (vier Siege, fünf Remis). "Sandhausen ist eine Mannschaft, die weiß, wie man verteidigt. Da kommt eine Knacknuss auf uns zu", weiß auch Club-Trainer Weiler um die Schwere der Aufgabe.

Dabei wollten die Franken weiterhin an ihrer Spielweise festhalten. "Ich gehe davon aus, dass wir wieder Druck machen werden. Die Mannschaft soll weiter mutig und offensiv nach vorne spielen", gibt Weiler die Marschroute aus. Doch spielerisch klappt es nicht immer, gerade im Abstiegskampf gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen. "In solchen Phasen ist klar, dass nicht alles nach Wunsch läuft. Dann gibt es auch immer noch den Weg über den Kampf zu kommen", weiß auch der Coach.

Weiler muss Mössmer ersetzen

Neben den verletzten Willi Evseev, Timo Gebhart und Niclas Füllkrug, steht auch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jan Polak, der sich in St. Pauli beim Aufwärmen verletzte, und Sebastian Kerk, den muskuläre Probleme plagen. "Wir müssen von Tag zu Tag schauen", so Weiler. Positives gibt es indes von Rober Koch zu berichten. Der Mittelfeldspieler trainierte am Mittwoch erstmals wieder komplett mit der Mannschaft. Das letzte Spiel absolvierte er am 14. März bei der 1:2-Niederlage in Kaiserslautern. Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Jürgen Mössmer, der sich am Millerntor einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog, aber im Heimspiel gegen Sandhausen sowieso Gelb-gesperrt gewesen wäre.

mst