Bundesliga

Hertha trainiert gelöst mit "Corpus 1"

Ungewöhnliche Spielgeräte in Berlin

Hertha trainiert gelöst mit "Corpus 1"

Thomas Kraft und Sandro Wagner

Kampf um den "Corpus": Herthas Thomas Kraft (li.) und Sandro Wagner. imago

Am Dienstagvormittag hatten sich die Hertha-Spieler mit einem ungewöhnlichen Trainingsgerät auseinander zu setzen. "Rasenreich" nennt sich die Serie an Bällen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht rund sind. Dardai ließ seine Profis mit Trainingsspielchen mit den Modellen "Corpus 1" und "Corpus 2" üben, einem ähnlich eines Rugby-Eis länglich geformten Spielgerät und einem dreieckig-beutelförmigen. Sie sollen Reaktion, Koordination und Konzentration schulen.

Die unrunden Objekte verlangten Kapitän Fabian Lustenberger und Kollegen alles ab, die Kapriolen der außergewöhnlichen Bälle sorgten für beste Stimmung und vielfaches Gelächter auf dem Rasen am Schenckendorffplatz. Dardai ließ anschließend auch noch mit einem richtigen Ball spielen, insgesamt diente die Einheit, die Stammtorhüter Thomas Kraft übrigens als Feldspieler absolvierte, der Einführung in die Trainingswoche. Von Mittwoch an, so Dardai, "gibt es wieder Hauptbelastung. Das brauchen wir." Schließlich steht am Freitag (LIVE! ab 20.30 Uhr bei kicker.de) mit dem Gastspiel in Hannover eine weitere richtungsweisende Partie an. Gewinnt Hertha auch die, wäre der Klassenerhalt wohl so gut wie in trockenen Tüchern.

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Beerens und "Platte" beim Arzt

Ob Dardai in der HDI-Arena auf Roy Beerens (27) und Marvin Plattenhardt (23) bauen kann, ist noch nicht ganz gesichert. Beerens fehlte am Dienstag wegen einer Lendenwirbel-Blockade, Plattenhardt wegen einer leichten Adduktorenzerrung, die schon beim 2:0 gegen Paderborn am Sonntag seine Auswechslung erforderlich gemacht hatte. Beide wurden am Dienstag bei Klubarzt Dr. Ulrich Schleicher vorstellig. Angedacht ist, dass sowohl der niederländische Flügelspieler als auch der Linksverteidiger am Donnerstag wieder ins Teamtraining zurückkehren sollen.

Andreas Hunzinger