Braunschweig: Dogan fällt drei Wochen aus

Reichel schießt die Krise weg

Match-Ball: Braunschweigs Ken Reichel trifft zum 2:1 gegen Greuther Fürths Torhüter Wolfgang Hesl.

Match-Ball: Braunschweigs Ken Reichel trifft zum 2:1 gegen Greuther Fürths Torhüter Wolfgang Hesl. Imago

Mit dem Sieg in Fürth wahrte die Eintracht zumindest die theoretische Chance, doch noch in das Rennen um den Relegationsplatz einzugreifen. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang, bei noch sieben ausstehenden Partien. "Wir sind natürlich abhängig von den Ergebnissen der anderen, wollen aber selber noch so viele Punkte wie möglich holen", sagt Kapitän Ken Reichel, der am Samstag den erlösenden Siegtreffer erzielte.

Die Braunschweiger bekleckerten sich nicht mit Ruhm, obwohl sie 83 Minuten in Überzahl agierten. In der Offensive fehlten Ideen, Kreativität und auch Tempo, um den Fürther Abwehrblock auseinanderzunehmen. "Das war ein großer taktischer Kampf. Wir wollten kein Harakiri spielen, sondern das Spiel in die Breite ziehen, haben aber viele Akteure, die lieber den Weg nach innen suchen", erklärte Lieberknecht.

Am kommenden Samstag wollen die Niedersachsen nach vier sieglosen Heimpartien auch mal wieder vor eigenem Publikum feiern. Mit einem Erfolg gegen den TSV 1860 München würde sich der Bundesliga-Absteiger die Chance auf Platz drei erhalten.

Drei Wochen Pause für Dogan

Verzichten muss Coach Lieberknecht in den kommenden drei Wochen auf Abwehrspieler Deniz Dogan, der sich im Abschlusstraining vor dem Fürth-Spiel einen Muskelfaserriss im linken Gesäßmuskel zugezogen hat.

Martin Ferschmann/mas