Dogan hat sich bei Braunschweig zurückgekämpft

Kessel sagt am Saisonende "Goodbye!"

Benjamin Kessel

Verabschiedet sich im Sommer: Benjamin Kessel verlässt Eintracht Braunschweig nach fünf Jahren. imago

2010 wechselte Benjamin Kessel nach zwei Jahren beim 1. FSV Mainz 05 vom Bruchweg nach Braunschweig. Der Defensivmann etablierte sich bei der Eintracht und ist auch in dieser Saison eine unverzichtbare Größe. Kessel brachte es 2014/15 bei 21 Partien im Unterhaus auf fünf Tore - Bestwert aller Abwehrspieler. Nun möchte er sich bei einem neuen Klub beweisen.

"Er hat nach fünf Jahren bei der Eintracht die Entscheidung getroffen, sich ein neues Umfeld und eine neue Herausforderung zu suchen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute", erklärte Marc Arnold, der Sportliche Leiter des BTSV.

Dogans Wechsel in die Türkei platzte in letzter Sekunde

Schon zum Jahresbeginn hatte Trainer Torsten Lieberknecht einen Abwehrspieler ziehen lassen. Beim Transfer von Deniz Dogan zum türkischen Erstligisten Caykur Rizespor waren nur noch Details zu klären, die Verantwortlichen der Eintracht verkündeten bereits den Wechsel des 35-Jährigen. Doch auf der Zielgeraden platzte das Geschäft, weil "ein, zwei Abmachungen nicht eingehalten wurden", erklärte Dogan damals.

So blieb der Abwehrspieler bei den Niedersachsen. Wenn aber Saulo Decarli und Marcel Correia fit waren, erhielten diese den Vorzug für die beiden Positionen in der Innenverteidigung. Dogan ließ sich davon jedoch nicht entmutigen, zeigte am 22. Spieltag beim 1:1 gegen RB Leipzig eine starke Leistung (kicker-Note 2,0) und bestätigte diese vor der Länderspielpause beim 0:0 gegen Ingolstadt mit einer bemerkenswerten Zweikampfquote von 91 Prozent gewonnener Duelle und der kicker-Note 2,5. "Ich habe immer gesagt, dass ich mich noch fit fühle und mein Alter nicht so merke", so Dogan selbstbewusst.

Testspielsieg gegen Paderborn gibt Selbstvertrauen

Deniz Dogan

Überzeugte zuletzt gegen Ingolstadt: Braunschweigs Routinier Deniz Dogan ist noch gut in Schuss. imago

Nicht nur er selbst, auch die gesamte Braunschweiger Defensive hat sich zuletzt stabilisiert und blieb gegen Sandhausen und den FCI ohne Gegentor. Nur in der Offensive hapert es. In vier der sieben Partien seit dem Jahreswechsel blieb die Elf von Coach Lieberknecht ohne Treffer. Da war das 2:0 im Testspiel gegen den SC Paderborn Balsam für die Seele. Dogan wollte den Sieg gegen den Bundesligisten zwar nicht überbewertet wissen, sagte aber: "Es war wichtig, dass wir gezeigt haben, dass wir Tore schießen können." Dies soll auch am Samstag beim Gastspiel bei der SpVgg Greuther Fürth (LIVE! ab 13 Uhr bei kicker.de) gelingen. Mit Kessel und Dogan.

lei